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„Ludwig lebt – Beethoven im Pop“

Ein überpünktlicher Katalog

Gronau

Die Ausstellung „Ludwig lebt“ im Rock‘n‘Popmuseum ist aufs nächste Jahr verschoben, der Katalog aber schon herausgekommen. Welche Rolle Ludwig van Beethoven im Pop spielt, darüber haben Fachleute unterschiedlicher Disziplinen geschrieben. Und im Gespräch mit den WN erläutern sie, warum gerade Beethoven heute noch so populär ist. Und nicht etwa Brahms.

Martin Borck

Die vier Herausgeber Michael Custodis, Thomas Mania, Moritz Baßler und Anna Seidel sowie Dr. Sven Solterbeck (Waxmann-Verlag) und Thomas Albers, Geschäftsführer Rock‘n‘Popmuseum. Foto: Martin Borck

Ludwig lebt – aber so was von! Wenn man den Herausgebern des Katalogs zur Beethoven-Ausstellung im Rock‘n‘Popmuseum zuhört, spürt man die ungeheure Inspiration, die von dem Komponisten auch fast 200 Jahre nach seinem Tod ausgeht. Aber Moooment! Was für eine Ausstellung? Keine Sorge, Sie haben nichts verpasst. Wegen Corona ist die geplante Sonderausstellung über „Beethoven im Pop“ aufs kommende Jahr (21. März bis 3. Oktober) verschoben worden. Der Katalog ist somit überpünktlich fertig geworden. Das war vor zwei Jahren, als Kurator Thomas Mania sich an die drei Geisteswissenschaftler der Universität Münster wandte, nicht abzusehen.

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