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„Talking Horns“ auf der Waldbühne

Erfrischende Improvisationen

Gronau

Talking Horns – der Name passt zu dem Quartett: „Horns“ für die Blasinstrumente sowieso – und das „Talking“ für das Kommunikative, das ihrer Musik innewohnt und für den Spaß, den die vier Herren vermitteln.

Von Martin Borck

Sommerliche Atmosphäre auf der Waldbühne: Dort spielte am Mittwoch das Bläserquartett „Talking Horns“. Foto: Martin Borck

Die Multiinstrumentalisten traten am Mittwoch auf der Waldbühne auf. Bei optimalen Rahmenbedingungen: im Schatten der Bäume, vor erwartungsvollem Publikum, das sich auf das kulturelle Intermezzo freute. Klar: Es herrschen keine Konzertsaalbedingungen – im Schnitt alle zwölf Minuten passiert ein Zug den „Backstagebereich“, Kinder toben auf dem benachbarten Spielplatz. Das wissen aber alle Beteiligten. Das Drumherum trägt daher eher zur gemütlich-entspannenden Atmosphäre bei. Zumal sich auch der eine oder andere Singvogel bemüßigt fühlte, etwas zum musikalischen Geschehen auf der Bühne beizutragen. Dieses Geschehen bestand aus einem wilden Mix aus atmosphärischen Soundszenen über Bearbeitungen barocker Kirchenchoräle bis zur „Schnulze für Schulze“ – ein Stück für Stephan Schulze, der mit Achim Fink, Bernd Winterschladen und (ersatzweise) Reiner Witzel das Quartett bildete.

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