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SPD informiert sich über Flussrenaturierung

Ewald Klöpper: Dinkel über Seitenbach an die Eper Umflut anschließen

Epe

Einige SPD-Mitglieder, Vertreter der Fischergemeinschaft sowie interessiere Bürger haben mit dem Fahrrad die renaturierte Dinkel in Epe besichtigt.SPD-Beisitzer und Angler Ewald Klöpper, der sich seit acht Jahren mit der EU-Wasserrahmenrichtlinie beschäftigt, erläuterte die ökologischen und chemischen Verbesserung der Fließgewässer.

wn

Fachkundig informierte Ewald Klöpper (2.v.l.) die Teilnehmer über die bereits erfolgten und noch geplanten Veränderungen an der Dinkel. Foto: Günter Poggemann

„Die Dinkel im Abschnitt zwischen Heek und Gronau ist wie zahlreiche andere Flüsse und Bäche in Deutschland als schlecht bewertet. Sie bleibt auch schlecht eingestuft, soweit sich keine Durchgängigkeit durch Fischtreppen beziehungsweise Umgehungsgewässer herstellen lässt“, so Klööper. In den Dinkelwiesen südlich von Schepers ließe sich seiner Aussage nach die Dinkel über einen vorhandenen Seitenbach an die Eper Umflut anschließen.

Erstaunt waren die Teilnehmer, dass sich auf den Uferbereichen und den Hochwasserschutzbereichen eine Vielfalt an heimischen Pflanzen entwickelt haben. Negativ sei hingegen, dass „sich an einigen Stellen die beabsichtigte Sohlstrukturierung nicht eingestellt hat“. In Teilbereichen seien sogar Verflachungen der Sohle sichtbar, die Wasserlebewesen das Überleben erschwerten.

Klöpper stellte auch die geplante Verlegung des Strothbaches im Zuge des Brückenneubaus an der ehemaligen Clemensschleuse. Klöpper: „Dieses Projekt soll bereits im nächsten Jahr in Angriff genommen werden und führt zu einer merklichen Aufwertung dieses Baches.“ Insbesondere seien dort eine deutliche Laufverlängerung durch viele Bachschleifen und Totholzmaßnahmen vorgesehen.

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