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Sachstandsbericht zum Brandschutzbedarfsplan

Feuerwehr braucht oft zu lange

Gronau

Der Brandschutzbedarfsplan der Stadt steht derzeit auf dem Prüfstand. Er muss alle fünf Jahre fortgeschrieben und vom Rat verabschiedet werden. Dabei geht es darum, die Gefahrenpotenziale in der Stadt zu analysieren und Schutzziele aufzustellen: Landesweit müssen innerhalb von acht Minuten hauptamtliche Kräfte mit den jeweils notwendigen neun Funktionen (darunter zum Beispiel Angriffs-, Wasser- und Schlauchtrupp) am Einsatzort sein (Schutzziel 1). Weitere Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr haben einige Minuten mehr Zeit (Schutzziel 2). Sie müssen schließlich erst von ihrer Arbeit oder ihrer Wohnung zur Feuerwache fahren.

Von Martin Borckund

Die Feuerwehr – hier Mitglieder der Gronauer Wehr bei einer Übung – muss laut Brandschutzplan innerhalb von acht Minuten am Einsatzort sein. Eine vorgaben, die nicht immer eingehalten wird. Foto: Hans Dieter Meyer

Derzeit läuft die Analyse des Ist-Zustands. Bei der Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplans müssen auch die künftigen, absehbaren Entwicklungen berücksichtigt werden: Wie entwickelt sich die Stadt? Wo entstehen neue Wohn- oder Gewerbegebiete? Dementsprechend muss die Leistungsfähigkeit der Feuerwehr angepasst werden.

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