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Der Buterländer Fritz Dropmann erinnert sich an den Krieg und dessen Ende 1945

„Für uns Kinder waren das Abenteuer“

Gronau

Vor 75 Jahren, im Frühjahr 1945, endete im deutsch-niederländischen Grenzgebiet der Zweite Weltkrieg. Aus diesem Anlass hatten die Euregio-Volkshochschule und die Heimatvereine Gronau und Epe, das Stadtarchiv, der Förderverein Alte Synagoge Epe und die WN-Redaktion Gronau für den 19. Mai eine Veranstaltung mit Impulsreferaten und Zeitzeugen-Interviews geplant. Die Corona-Krise zwang zum Umdenken: Die Berichte der Zeitzeugen und der Referenten werden die WN im Rahmen einer Serie aus Anlass des Kriegsendes veröffentlichen.

Gerhard Lippert

Foto: privat

Auf ein 87-jähriges Leben blickt der Gronauer Fritz Dropmann nun zurück. Ein Leben, welches er fast ausschließlich in dieser Stadt geführt hat. Es gibt kaum Gronauer Namen, die der langjährige Textilarbeiter nicht einordnen kann. Sein engeres Lebensumfeld bildete das Buterland, wo er aufwuchs und heute noch lebt. Ein einjähriges Intermezzo in der Zeche Oberhausen kurz nach dem Eintritt ins Berufsleben sagte Fritz Dropmann nicht zu, weniger wegen der Arbeit, hauptsächlich wegen des lauten und hektischen Klimas im Zentrum des Ruhrgebiets. Er kehrte nach Gronau zurück, folgte seinem Vater zu M. van Delden, heiratete und gründete eine Familie.

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