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Antrag der WEG für den nächsten Fachausschuss

G-Mobil soll in ganz Epe unterwegs sein

Gronau/Epe

Das G-Mobil soll künftig nicht nur drei Haltestellen, sondern komplett Epe ansteuern. Das wünscht sich die WEG-Fraktion. Sie hat einen Antrag gestellt, dass sich der Fachausschuss mit der Frage beschäftigen soll.

Das G-Mobil. Foto: Stadt Gronau

Wenn es nach der WEG-Fraktion im Rat der Stadt geht, wird das G-Mobil so schnell wie möglich flächendeckend auch in Epe eingeführt. Dazu sollten dort vergleichbar viele Haltestellen wie in Gronau errichtet werden. Die WEG geht von rund 65 Haltepunkten aus. Das geht aus einem Antrag der Fraktion an den Ausschuss für Mobilität, Umwelt und Klimaschutz hervor.

Sobald Epe in das Netz des G-Mobils einbezogen ist, könnten die Bushaltestellen der überörtlichen Linienbusverbindungen auf eine Haltestelle, und zwar die am Busbahnhof Epe, verringert werden, so die WEG. Damit entfielen die Fahrten der überörtlichen Linienbusse auf den Fahrradstraßen „Buddenbrook“ und „Auf der Sunhaar“.

Bürgerbus nicht mehr im Linienverkehr

Der Bürgerbus soll dem Vorschlag zufolge dann nicht mehr im Linienbusverkehr eingesetzt, sondern wie das G-Mobil als „On-Demand“ Bus eingesetzt werden. Im Gegensatz zum G-Mobil wird der Bürgerbus ausschließlich die Bereiche außerhalb des Bushaltestellen-Netzes des G-Mobils bedienen. Damit würden auch die Bürger in den Außenbereichen beider Stadtteile an das Netz des öffentlichen Personennahverkehrs angeschlossen. „Der Bürgerbus wird mit ehrenamtlichen Fahrern in Gronau und Epe als Linienbus B11 eingesetzt. Ein Betrieb in der Form ist mit flächendeckender Einführung des G-Mobils in Epe nicht mehr notwendig und sinnvoll. Wie die Linienbusverbindungen in Gronau (gelb/grüne Buslinien C1, C2 und C3) ist das System ,Linienbus mit fester Route zu festen Zeiten‘ auch für den Bürgerbus nicht mehr zeitgemäß und muss durch ein On-Demand System abgelöst werden“, heißt es im WEG-Antrag.

Forderung des Seniorenbeirats

Schon der Seniorenbeirat hatte die Einbeziehung Epes in das G-Mobil-System beantragt. Während des Pilotbetriebs war diese Erweiterung nicht möglich.

Bislang nur drei Haltestellen

Mit Ende des Pilotbetriebs werden ab Montag die Bedienzeiten des G-Mobils ausgeweitet. In Epe gibt es jedoch nur drei Haltestellen – im Vergleich zu den 130 Haltestellen in Gronau kann von einer Erschließung Epes keine Rede sein. Der Seniorenbeirat hatte auf Gleichbehandlung der beiden Stadtteile gedrungen und darauf hingewiesen, dass gerade wegen der räumlichen Trennung der beiden Stadtteile eine Einbeziehung in das G-Mobil System zwingend notwendig sei. Die nächste Ausschusssitzung findet am 22. Februar statt.

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