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Kommunalwahl

GAL wirbt in Gronau für Blick auf die Reservelisten

Gronau

Die Grün-Alternative Liste (GAL) will bei der Kommunalwahl am 13. September in Fraktionsstärke, also mit mindestens zwei Sitzen, in den Stadtrat Gronau gewählt werden. Dabei setzt sie ganz auf die Reserveliste.

wn

GAL-Ratsmitglied Udo Buchholz hofft, in Fraktionsstärke im kommenden Rat vertreten zu sein. Foto: privat

Die Grün-Alternative Liste (GAL) will bei der Kommunalwahl am 13. September in Fraktionsstärke, also mit mindestens zwei Sitzen, in den Stadtrat Gronau gewählt werden.

Zur Wahlvorbereitung hat die parteiunabhängige GAL, die derzeit mit einem Sitz im Rat vertreten ist, jüngst ihre Mitglieder und interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich eine Kandidatur für die GAL vorstellen können, zu einem Infotreffen eingeladen.

Die Vorstandsmitglieder Udo Buchholz und Franz-Josef Rottmann betonten, dass die Wähler bei der Kommunalwahl nur eine Stimme haben, die für einen Kandidaten im eigenen Wahlkreis abgegeben werden kann. „Letztlich werden die Stimmen aus allen Wahlbezirken zusammengezählt und daraus wird die Verteilung der Sitze mittels der Reserveliste bestimmt“, teilte die GAL in einer Presseerklärung mit.

Ratsmitglied Udo Buchholz sagte, dass die Wähler bei der Stimmabgabe auch die Kandidaten der Reservelisten der Parteien und Wählergemeinschaften im Blick haben sollten.

Die GAL wolle sich auch weiterhin für umwelt- und sozialpolitische Belange einsetzen, heißt es in der Mitteilung. Wichtig sei die Abkehr von der Atomenergie und die möglichst sofortige Schließung der Urananreicherungsanlage.

Auch über verstärkte Klimaschutzmaßnahmen habe Einigkeit bestanden, heißt es in der Mitteilung weiter. Dazu seien die Radwege und der Öffentliche Personenverkehr auszubauen. „Eine Umgehungsstraße östlich von Epe löst keine Klimaprobleme und trägt nicht dazu bei, den innerörtlichen Verkehr in Epe zu reduzieren.“

Weitere Themen waren die medizinische Versorgung in Gronau, der soziale Wohnungsbau und ein bedingungsloses Grundeinkommens, das allerdings nicht in Gronau beschlossen werden kann. „Aber mit entsprechenden Mehrheiten im Rat können wir als Kommune mit einer Resolution bei der Bundesregierung dieses wichtige Thema einbringen“, so Vorstandsmitglied Franz-Josef Rottmann.

Zur Sprache kamen zudem die örtliche Kulturpolitik und fehlende Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche und junge Erwachsene. Die Themen sollen in das GAL-Wahlprogramm einfließen.

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