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Im Bereich „Beim Bungert“ in Epe

Gehölzeinschlag an der Dinkel

Epe

Am Dinkelufer in Epe werden in den kommenden Wochen Gehölze zurückgeschnitten. Bis Ende Februar sollen die Arbeiten beendet sein.

Teilweise ragen die Äste schon ins Wasser – das soll nicht sein. Foto: Martin Borck

Der Wasser- und Bodenverband „Unteres Dinkelgebiet“ beabsichtigt, im Winter 2021/2022 die Gehölze, die im Bereich „Beim Bungert“ in Epe auf der rechten Böschung der Dinkel wachsen, in zwei Bereichen auf den Stock zu setzen. Diese Pflegemaßnahmen werden in der brutfreien Zeit bis Ende Februar durchgeführt. Der Verband ist für die Unterhaltung der Dinkel und der Nebengewässer im Raum Gronau zuständig.

Die Maßnahme, die der Aufsichtsbehörde im Gewässer-Unterhaltungsplan 2021 angezeigt wurde, wird notwendig, weil der Aufwuchs – wie auf Wallhecken allgemein – nach rund acht bis zwölf Jahren hiebsreif ist und teilweise verkahlt. Außerdem tauchen die ausladenden Äste des Bestandes bereits in den Stauwasserspiegel der Dinkel ein.

Stau durch hängengebliebene Eisschollen

Nach dem strengen Frost im letzten Winter hat sich gezeigt, dass die eingetauchten Zweige einen Stau von Eisschollen hervorrufen, damit den Stauwasserspiegel anheben und Schäden an den Dämmen hervorrufen.

Nach dem Einschlag und Abräumung der Gehölze und des Gestrüpps wird der Damm auf mögliche Schäden und auf Dichtigkeit untersucht. Gegebenenfalls werden danach Mängel beseitigt.

Die Rad- und Wanderwege an der Dinkel und Drostenpatt werden nur unwesentlich beeinträchtigt. Der Zugang und die Nutzung der Wanderwege sind weiterhin möglich. Es wird nicht davon ausgegangen, dass die Fällarbeiten auf den Wanderwegen zu Behinderungen führen. Es kann allerdings sein, dass der Drostenpatt vorübergehend gesperrt wird. Die Spaziergänger werden gebeten, besonders auf den Zustand der Wege und auf Sperrschilder zu achten.

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