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Familie Overkamps Betten stehen in Epe und Billerbeck

Geschichte ist überall zu spüren

Billerbeck/Epe

Ein altes Gebäude hat übt einen besonderen Reiz aus. Und wenn es dann noch Gesichten zu erzählen gibt, dann wird es richtig spannend – so wie beim Archidiakonat in Billerbeck, das einen ganz besonderen Bezug zu Epe aufweist.

Stephanie Sieme

Die Hausherren: (v.l.) Sebastian, Karin, Reinhard und Laura Overkamp. Sie laden zum Picknick in den Garten ein. Foto: sdi

Bei jedem Schritt knarren die Stufen der alten hölzernen Treppe. Es geht durch eine große weiße Tür und es scheint, als sei die Zeit zurückgedreht worden. Ein großer Kamin mit bemalten Kacheln zieht den Blick auf sich. Darüber thront das rot-goldene Wappen des Archidiakons. Eine antike Sitzgruppe lädt zum Verweilen ein. „Das ist der Kardinalsstuhl“, sagt Karin Overkamp lächelnd und zeigt auf einen barock anmutenden Sessel. „Kardinal von Galen, der Bischof von Münster, hat Billerbeck mehrmals besucht. Die Stühle hat sich die Kirchengemeinde dafür ausgeliehen und von Galen hat auf diesem Stuhl gesessen. Das wird jedenfalls in der Familie erzählt.“ An den Wänden hängen alte gemalte Porträts. „Die Gemme, die die Frau auf dem Bild trägt, haben wir immer noch“, erzählt Karin Overkamp. Sie und ihr Mann Reinhard sind die Eigentümer des Archidiakonats am Johannis-Kirchplatz.

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