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„Rote Bank“ jetzt auch an der Laubstiege

Gewalt an Frauen ächten

Gronau

Eine auffällige rote Bank steht seit einigen Tagen vorm Elisabeth-Haus an der Laubstiege. Was hat es damit auf sich?

Wollen mit der roten Bank ein Zeichen setzen: (v.l.) Edith Brefeld, Gudrun Schemitzek und Margret Keck-Brüning. Foto: privat

Aktuell ist es immer noch gelebte Wirklichkeit, dass jeder dritten Frau in Europa Gewalt angetan wird. Fakt ist auch, dass jeder Meniskus besser behandelt wird als eine geschlagene Frau, so eine Recherche der aktuellen „Emma“.

Gewalt gegen Frauen ist ein großes Feld mit vielen Facetten. Tatsache aber bleibt: Gewalt bleibt Gewalt und ist nie okay. Ein Nein bleibt ein Nein und Schweigen ist keine Zustimmung, sondern vielmehr Angst, Scham, Verzweiflung. Die rote Bank vorm Gronauer Rathaus soll hierzu ein Zeichen setzen. Eine weitere rote Bank ist nun vor dem Beratungshaus an der Laubstiege dazugekommen. Seit Jahren kümmern sich hier die Mitarbeiterinnen um Frauen, die Gewalt erfahren haben. Gudrun Schemitzek vom SkF Gronau ist unter anderem für die Frauenschutzwohnung zuständig und Margret Keck-Brüning vom SkF Ahaus unterstützt Frauen in der Beratungsstelle, die von häuslicher Gewalt betroffen sind.

Flagge zeigen

Der SkF Gronau sowie der SkF Ahaus möchten für Gronauer Frauen, die Gewalt erfahren, Flagge zeigen. Dieses Tabuthema muss öffentlich gemacht werden, heißt es in einer Mitteilung. Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Gronau, Edith Brefeld, arbeitet daher eng mit dem SkF in diesem Bereich zusammen. Gemeinsam laden sie alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Gronau ein, E-Mails mit ihren Statements als Unterstützung gegen Gewalt an Frauen an gewaltschutzberatung@skf-ahaus-vreden.de zu schicken. „Positionieren Sie sich!“, so die Aufforderung von Margret Keck-Brüning.

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