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Regelungen zu Weihnachten

Gottesdienste in St. Antonius

Gronau

Auch die Pfarrgemeinde St. Antonius Gronau wird zu Weihnachten Präsenzgottesdienste abhalten – allerdings weniger als üblich und unter Bedingungen und Vorbehalten. Das wurde nach einem langen Abwägungsprozess im Leitungs- und Seelsorgeteam beschlossen.

pd

Foto: privat

„Die einen halten es für verantwortungslos, zurzeit Menschen in den Kirchen zu versammeln, um Gottesdienste zu feiern. Andere warfen der Kirche zum Beispiel an Ostern vor, nicht genug für die Gläubigen in dieser schweren Situation dagewesen zu sein. Wahrscheinlich müssten wir mit ähnlichen Reaktionen zum Weihnachtsfest rechnen, würden wir auf Gottesdienste verzichten“, heißt es dazu in einem Brief von Pfarrer Michael Vehlken an die Gemeinde.

Großteil der Weihnachtsgottsdienste abgesagt

Die Gemeinde sagt einen Großteil der Weihnachtsgottesdienste ab, „was uns unendlich schwer fällt, aber nicht anders möglich ist“, so Vehlken. Es werden mit der Möglichkeit des Streamens (st-antonius-live.de) unter schärfsten Schutz- und Hygienemaßnahmen folgende Gottesdienste gefeiert:

Heiligabend 17 Uhr Familiengottesdienst in St. Josef, Heiligabend 18 Uhr Festmesse in St. Antonius (mit Livestream); Erster Weihnachtstag 11 Uhr in der Antoniuskirche (mit Livestream); Zweiter Weihnachtstag 11 Uhr in der Antoniuskirche (mit Livestream); am Sonntag nach Weihnachten wie an normalen Sonntagen in beiden Kirchen; Silvester um 17 Uhr in der Antoniuskirche; Neujahr 18 Uhr in der Josefkirche.

In diesen Gottesdiensten wird auf Gesang verzichtet, die Regeln zum Kommuniongang müssen strikt eingehalten werden. Es gelten die strengen Hygiene- und Abstandsregeln, sowie Nies- und Hustenetikette. Begegnungen vor der Kirche mit anderen sind nicht erlaubt.

Sollte die Inzidenzzahl von 200 überschritten werden, fallen sämtliche Gottesdienste als Präsenzgottesdienste aus.

Pfarrer Michael Vehlken

In den Kirchen liegen Wort-Gottes-Feiern als Kopien aus. Sie können auch auf der Homepage st-antonius.info heruntergeladen werden.

Vehlken ist klar, dass die Entscheidung auf unterschiedliche Resonanz stoßen wird. „Aber als Pfarrer der Gemeinde ist es mir ein großes Anliegen, dass wir uns als Kirche gerade in den Weihnachtstagen nicht zurückziehen (Was wir an Ostern und den Wochen davor und danach übrigens auch nicht getan haben!), sondern für alle, denen es ein Herzensanliegen ist, mit ihren Sorgen und Nöten, mit ihren Ängsten und Unsicherheiten, aber auch mit ihren Freuden und Hoffnungen zum Gottesdienst kommen möchten, es ihnen, soweit verantwortbar, zu ermöglichen. Abgesehen davon stehen unsere Kirchen immer offen, sie aufzunehmen und Ihnen für einen Moment eine Zeit der Geborgenheit, der Besinnung und des Trostes zu schenken.“

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