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Initiative Seebrücke beantragt erneut Unterstützung der Stadt

Gronau soll „sicherer Hafen“ werden

Gronau

Bereits vor gut einem Jahr ist die Ortsgruppe Gronau der Initiative Seebrücke mit einem Antrag gescheitert, die Stadt Gronau solle „sicherer Hafen“ werden und freiwillig mehr Menschen aufnehmen, die aus ihrer Heimat geflohen sind. Angesichts der aktuellen Situation, ausgelöst durch den russischen Krieg gegen die Ukraine, unternimmt die Seebrücke jetzt einen zweiten Anlauf.

Von Frank Zimmermannund

Mit dieser Aktion am Drilandsee hat die Seebrücke Gronau auf ihre Anliegen aufmerksam gemacht. Jetzt versucht die Gruppe erneut, den Stadtrat davon zu überzeugen, Gronau zum „Sicheren Hafen“ zu erklären. Foto: Seebrücke

Zurzeit wird – besonders auch in Gronau – über das Schicksal von Menschen auf der Flucht diskutiert. Der Fokus liegt in diesen Diskussionen aber ganz überwiegend auf Menschen aus der Ukraine. Das wirft Fragen auf. Zum Beispiel die eines elfjährigen Mädchens aus Afghanistan, das in Gronau lebt: „Was ist an dem Krieg in meinem Land so anders als an dem Krieg in der Ukraine?“, fragte das Mädchen Britta Siepmann, die sich unter anderem ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagiert. Das Mädchen hatte mitbekommen, dass Kinder aus der Ukraine deutlich mehr Unterstützung erhalten als Kinder aus anderen Ländern.

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