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Archäologen entdecken weitere Artefakte aus dem Spätmittelalter

Hakenbüchse und Rechenpfennige

Gronau

Die Baugrube erweist sich als historische Fundgrube. Nicht nur den alten Bergfried haben die Archäologen mitten in Gronau entdeckt; bei weiteren Grabungen fanden sie auch Werkzeuge und ein weiteres Artefakt, das es in ganz Westfalen nur in zwei weiteren Exemplaren gibt, die aber nicht so gut erhalten sind. Die Keimzelle der Stadt gibt ihre Geheimnisse preis.

Klaus Wiedau

Stehen auf den Resten des Brückenkopfes (v.l.): Stadtbaurat Ralf Groß-Holtick, Bürgermeister Rainer Doetkotte, Dr. Christoph Grünewald und Wolfram Essling-Wintzer (beide LWL). Foto: Klaus Wiedau

Die Reise in die Vergangenheit dauert länger als geplant. Noch bis zu den Sommerferien werden Christian Golüke und sein Team von der Firma Archäologie am Hellweg in der Hertie-Grube nach Spuren der Gronauer Geschichte graben. Der Grund für die Verlängerung: In den vergangenen Tagen und Wochen wurden weitere interessante und wertvolle Artefakte gefunden. Sie nähren die Hoffnung, dass weitere geschichtsträchtige Zeugnisse im Boden schlummern, die weder während der Karstadt-Bauzeit in den 1970er-Jahren noch nach dem Abbruch des Gebäudes entdeckt wurden.

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