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Bürgerverein Dinkelaue und Kameradschaftsverein Freiwillige Feuerwehr Gronau

Heimatpreis überreicht

Gronau

Ihre Tätigkeiten sind völlig unterschiedlich – das ehrenamtliche Engagement ist eine Klammer, die die Aktivitäten sowohl des Bürgervereins Dinkelaue als auch der Kameradschaftsverein Freiwillige Feuerwehr Löschzug Gronau preiswürdig macht.

-swb-

Nach der Verleihung des Heimatpreises fanden sich alle Beteiligten vor dem Rathaus ein (v.l.): Erste Beigeordnete Sandra Cichon, Günter Setzpfand, Thomas Kocks und Martin Bültmann (Kameradschaftsverein), Margret Hundorf (Bürgerverein), Marita Wagner (Aufsichtsratsvorsitzende der Kulturbüro GmbH), Brunhilde Nolze und Josef Lenz (Bürgerverein Dinkelaue) sowie Bürgermeister Rainer Doetkotte. Foto: Sigrid Winkler-Borck

Mit dem Heimatpreis sind am Freitag der Bürgerverein Dinkelaue und der Kameradschaftsverein Freiwillige Feuerwehr Löschzug Gronau ausgezeichnet wurden. Mit dem Preis wird das ehrenamtliche Engagement der beiden Vereine für ein lebenswerteres und sichereres Gronau und Epe gewürdigt.

Gegenentwurf zu den vielen Schottergärten

Der seit der Landesgartenschau 2003 bestehende Bürgerverein Dinkelaue hat sich in den vergangenen Jahren im Besonderen für grüne und naturnahe Vorgärten eingesetzt, gewissermaßen als Gegenentwurf zu den vielen Schottergärten. Der Verein möchte mit seinen Aktionen die Menschen sensibilisieren und zum Umdenken anregen. Ganz praktisch wurde es im Juni dieses Jahres, als mit finanzieller Unterstützung des Bürgervereins ein Schottergarten in Epe von einem Gartenbaubetrieb in einen grünen und blühenden Vorgarten umgestaltet wurde. „Aus Grau mach Grün“, bezeichnete Bürgermeister Doetkotte in seiner Laudatio die Aktion, die gleichzeitig zum Klima- und Naturschutz sowie zum Erhalt der Artenvielfalt beitrage. Gronau als „Musikstadt im Grünen“ stünden außerdem Schottergärten nicht unbedingt gut zu Gesichte.

Der Brandschutzerziehung hat sich der Kameradschaftsverein Freiwillige Feuerwehr verschrieben. „In mehr als 30 Jahren“, so Doetkotte, „haben Sie jährlich etwa 500 Kita-Kindern richtiges Verhalten bei Feuer erklärt. Für diesen wichtigen und wertvollen Betrag zur Sicherheit unserer Kinder ein dickes Dankeschön!“

Nebelmaschine im Übungsturm

Der Kameradschaftsverein möchte seinen mit der Auszeichnung verbundenen Betrag von 2500 Euro für die Gestaltung eines neuen Raumes am Übungsturm der Feuerwehr einsetzen. Dort soll, wie in der ehemaligen Holzhütte, eine Nebelmaschine eingesetzt werden können, um nicht nur Kindern zu zeigen, wie schnell bei Brand die Sicht beeinträchtigt ist, und wie man sich in dem Fall richtig verhält.

In der Feierstunde überreichte Bürgermeister Rainer Doetkotte an jeweils drei Vertreter der beiden Vereine den Heimatpreis. Die finanziellen Mittel für die Auszeichnung von insgesamt 5000 Euro stammen aus dem Förderprogramm „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet“.

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