Rudelsingen im Rahmen der „Tollen Woche“

Hemmungslos Schlager schmettern

Enschede

Was sich in Deutschland zunehmender Beliebtheit erfreut, ist in Holland noch ein unbekanntes Phänomen: Rudelsingen. Das soll sich ändern. Wie zumindest schon mal die Menschen in Enschede mit dem Virus des Rudelsingens infiziert werden sollen, dass erklärt David Rauterberg. Er hat den zwanglosen Gesang in der Gruppe vor rund acht Jahren in Münster erfunden.

Martin Borck

David Rauterberg ist beim Rudelsingen Dirigent, Moderator und Mitsinger in einer Person. Rund 1700 mal hat er in dieser Rollenkombination bereits vor Gruppen von Rudelsängern gestanden. Foto: pd

Nicht dass die Niederländer gesangsfaul wären. Im Gegenteil: Es gibt machtvolle Chöre, und der „samenzang“, das gemeinsame Singen, findet vor allem in den christlich-reformierten Kirchengemeinden großen Widerhall. Doch das „Rudelsingen“, das der Münsteraner David Rauterberg vor etwa acht Jahren aus der Taufe gehoben hat – das ist in Holland ein unbekanntes Phänomen. Noch. Denn am Freitag (4. Oktober) soll von Enschede aus das Nachbarland mit dem Rudelsingen-Virus infiziert werden. Für alle, die völlig ungezwungen in einer großen Gruppe bekannte Hits von gestern bis heute singen wollen, ist das Rudelsingen optimal. Singen macht gemeinsam am meisten Spaß, findet Rauterberg.

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