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Rock‘n‘Popmuseum bei Google Arts & Culture

Hochauflösende Bilder und spannende Details

Gronau

Was das Rock‘n‘Popmuseum in Gronau mit dem Natural History Museum in London, der Louvre in Paris und das Metropolitan Museum of Art in New York gemeinsam hat? Nur so viel: Es hat mit Google zu tun.

wn

Verschiedene Exponate stehen dem digitalen Museumsbesucher zur genauen Betrachtung zur Verfügung. Foto:

Das Rock‘n‘Popmuseum auf einer Ebene mit den bekanntesten Museen weltweit? Ja, online! Denn seit kurzem ist das Museum aus Gronau stolzes Mitglied auf der „Google Arts & Culture Plattform“ – einer Online-Anwendung, die virtuelle Museumsrundgänge ermöglicht. Unter anderem sind hier bereits das Natural History Museum in London, der Louvre in Paris und das Metropolitan Museum of Art in New York gelistet.

Digitaler Museumsrundgang

Digitale Museumsrundgänge sind spätestens seit Beginn der Corona-Pandemie keine Seltenheit mehr. Die wohl bekannteste Anwendung für virtuelle Museumsbesuche ist Google Arts & Culture. Von zuhause aus können sich Interessierte via App oder über die Website durch Museen auf der ganzen Welt klicken, Exponate entdecken und Hintergrundinfos zu Ausstellungsstücken lesen. 360-Grad-Rundgänge wie bei der Anwendung Google Streetview sind ebenso möglich wie das Ranzoomen an Gemälde und Exponate.

Seit kurzem ist auch ein Blick ins Rock‘n‘Popmuseum bei Google Arts & Culture möglich. Der virtuelle 360-Grad-Rundgang konnte bislang aufgrund von Corona noch nicht technisch umgesetzt werden, ist aber bereits in Planung. Aktuell können Ausstellungsstücke auf hochauflösenden Fotos betrachtet werden, zum Beispiel die Totenmaske von Rio Reiser, die Gretsch White Falcon Gitarre von Heinz-Rudolf Kunze oder ein Original-Hemd von Jimi Hendrix. Dazu gibt es Hintergrundinformationen und man bekommt virtuell Einblicke ins das Depot.

Einblick ins Depot

Ein Teil des virtuellen Rundgangs ist das CAN-Studio, die Sammlung von Technologie, Studioeinrichtung und Dekoration der 60er/70er-Jahre-Band CAN. Das Original-Studio, das im Gronauer Museum zu sehen ist, ist Teil des Projekts „Music Makers & Machines“. Das Projekt soll den Zusammenhang von Technologie und Musik beleuchten. 50 Partner aus 15 Ländern sind an der Arbeit beteiligt und zeigen verschiedenste Komponisten, Erfinder, Orte, Musiker und Institutionen.

„Insbesondere die Einbindung in das internationale Projekt Music Makers & Machines erfüllt uns mit Stolz. Auch wenn eine virtuelle Präsentation nie das multimediale Erlebnis ersetzen kann, das ein Besuch bei uns vor Ort bietet, ist es eine wunderbare Ergänzung und bietet Einblicke und Nahaufnahmen, die den Besuchern sonst verborgen bleiben“, erklärt Astrid Niehoff, Museologin des Rock´n´Popmuseums.

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