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Träger des Alternativen Nobelpreises in Gronau

Hoffen auf die neue Bundesregierung - Vladimir Slivyak prangert UF6-Exporte nach Russland an

Gronau

Vladimir Slivyak setzt seine Hoffnungen auf die neue Bundesregierung. Der designierte Träger des „alternativen Nobelpreises“ demonstrierte am Mittwoch vor der Urananreicherungsanlage in Gronau und kritisiert die Transporte von abgelagertem Material nach Russland. Auch möchte er, dass Deutschland von dort keine Kohle mehr importiert.

Von Martin Borck

Vladimir Slivyak erhält am kommenden Mittwoch den alternativen Nobelpreis. Am Mittwoch sprach er sich vor den Toren der Urananreicherungsanlage erneut für den Exportstopp von abgereichertem Uranhexafluorid von Gronau nach Russland aus. Foto: Martin Borck

Er ist nicht zum ersten Mal vor den Toren der Urananreicherungsanlage in Gronau – doch zum ersten mal als designierter Träger des „alternativen Nobelpreises“, den er am kommenden Mittwoch in Stockholm erhalten soll. Vladimir Slivyak gehört zu den Mahnern, die seit Jahren vor den Gefahren der Atomkraft warnen. Konkret geht es ihm um die Transporte von abgereichertem Uranhexafluorid nach Russland. „Wir hatten 2009 gehofft, dass sie endgültig eingestellt worden seien“, sagte er am Mittwoch. Doch 2019 kam heraus, dass die Urenco als Betreibergesellschaft den Transport per Zug und Schiff wiederaufgenommen hatte.

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