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Freiwillige der Eper Hubertus-Schützen aktiv

Hütte an historischer Stelle

Epe

Mitten im Nirgendwo – also genau da, wo Rad-)Wanderer sich gerne tummeln, entsteht derzeit eine Schutzhütte. Der Ort hat eine Geschichte.

Martin Borck

Fleißig dabei waren die Ehrenamtlichen des Schützenvereins Hubertus am vergangenen Wochenende. Die Schutzhütte soll in Kürze fertiggestellt sein. Eine Einweihung kann aber erst später erfolgen. Foto: Martin Borck

Samstagmorgen, graues Wetter. Eine Fahrt durch den Kottigerhook, Sunderhook, Wieferthook. Nirgendwo viel Verkehr, ein paar Autos kommen entgegen. Nur an der Ecke Kottigweg/Heeker Vennweg – mitten im Eper Nirgendwo – herrscht außergewöhnliche Aktivität an diesem Vor-Lockdown-Vormittag. Eine ganze Gruppe von Mitgliedern des Schützenvereins Hubertus Epe werkelt dort an einer Schutzhütte für Radfahrer. In den vergangenen Wochen ist bereits eine ganze Menge geschafft worden. Das Fundament wurde gelegt, die Zimmermannsarbeiten erledigt und das Dach gedeckt. An diesem Samstag wird gemauert und gesägt. Präsident Bernhard Fleer ist auch dabei und zeigt auf einen der Balken, in den der Name des Vereins eingraviert ist.

Der Ort, an dem die Hütte entsteht, ist der sogenannte Schellerbült. Dort hatte bis 1959 die Vogelstange des Vereins gestanden. Seit einigen Jahren steht dort ein Schaukasten, ein Gedenkstein erinnert an den historischen Ort. Walter Damm, Willi Weßeling sowie Theo und Hermann Uesbeck ergriffen die Initiative. Sie fertigten außerdem eine Sitzgruppe. Der ruhig und beschaulich liegende Rastplatz für (Rad-)Wanderer wird sehr gut angenommen. Die Hütte soll den Standort noch attraktiver machen.

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