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Jens Gabbe war Generalsekretär der Arbeitsgemeinschaft der Europäischen Grenzregionen, die 50 Jahre alt wird

Im Namen Europas unterwegs

Gronau

In der Weltgeschichte ist das Thema Europa noch ein ganz junges. Was für viele heute selbstverständlich ist, wurde in den vergangenen Jahrzehnten Schritt für Schritt erarbeitet. Einer der Streiter für die europäische Idee ist der Gronauer Jens Gabbe. Sein Name ist eng verbunden mit der Arbeitsgemeinschaft der Europäischen Grenzregionen, die jetzt 50 Jahre alt wird.

Von Martin Borckund

Jens Gabbe (Mitte) und Lambert van Nistelrooij, dem damaligen Präsident der AGEG und Mitglied des Europäischen Parlamentes, in Brüssel bei Danuta Hübner, der damaligen EU-Kommissarin für Regionalpolitik.Jean-Paul Heider (l.) überreichte Jens Gabbe den französischen „Ordre National du Mérite“.Dr. Georg F. Kreyer überreichte Jens Gabbe die Auszeichnung, mit der die Regio Basiliensis Menschen für Verdienste um die Region ehrt Foto: Loreyprivat

Das muss man sich mal vorstellen: Da sitzen Anfang der 1990er-Jahre Leute zusammen, die aus dem Baskenland, aus Irland, Nord-Irland, aus Südtirol und aus Katalonien stammen. Damals und teils heute noch Brennpunkte wahrlich nicht zimperlicher Autonomiebewegungen. Der Mann aus Katalonien reist auch noch mit bewaffnetem Begleitschutz an. Wohin? Nach Gronau. Na klar. Und was war der Anlass dieses Treffens? Der war – anders als die Einleitung zu diesem Artikel vielleicht vermuten ließe – völlig harmlos: nämlich ein Vorstandstreffen der Arbeitsgemeinschaft europäischer Grenzregionen (AGEG).

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