Die fleißigsten Stadtradler ausgezeichnet

In Summe sechs Mal um die Welt

Gronau

Die Zahlen sind beeindruckend: In 21 Tagen legten 1519 Radfahrerinnen und Radfahrer zusammengerechnet 232 180 Kilometer zurück. Wären sie die Strecke mit dem Auto gefahren, hätten sie dabei über 34 Tonnen CO2 in die Atmosphäre geblasen.

Von Angelika Hoof

So seh’n Sieger aus . . . Die erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Stadtradelns stehen nach der Preisverleihung auf der Treppe vor dem Rathaus. Foto: Angelika Hoof

In 21 Tagen sechs Mal um die Welt – das ist das Ergebnis des diesjährigen Stadtradeln-Wettbewerbs in Gronau, an dem sich vom 1. bis 21. Mai insgesamt 1519 Radfahrerinnen und Radfahrer beteiligten.

In 105 Teams legten sie bei Wind und Wetter insgesamt 232 180 Kilometer zurück, was einer Einsparung von rund 34 130 Kilogramm CO₂ entsprechen würde. Ziel der Aktion ist es, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

„232 180 Kilometer sind eine beeindruckende Bilanz und immerhin doppelt so viele Radkilometer, wie noch im Jahr zuvor. Das zeigt, dass sich die Teilnehmer erneut für mehr Klimaschutz eingesetzt haben und auch noch Spaß dabei hatten“, lobte Bürgermeister Rainer Doetkotte, der es sich am Mittwochnachmittag nicht nehmen ließ, den besten Teams im Rahmen einer Preisverleihung zu danken.

Insgesamt knackten 14 Teilnehmer die 1000er-Marke. Lob und Anerkennung ernteten die Top drei der Einzelradler: Andreas Fischer, der über 2000 Kilometer zurücklegte, gefolgt von Dieter Klümper (über 1300 km) und Margarete Jungkamp (über 1200 km), die sich alle über Ehrenurkunden freuen durften.

In der Bewertung der folgenden Kategorien waren jeweils die geradelten Kilometer pro Kopf ausschlaggebend für die Platzierung. Als Vorbild für den Klimaschutz in die Pedale zu treten, dies hatten sich auch einige Gronauer Parteien auf die Fahne geschrieben. 316 Radkilometer pro Kopf reichten dem Team „SPD – Mehr Vorfahrt fürs Fahrrad reloaded“ zum ersten Platz. Auf Rang zwei landete der Seniorenbeirat mit durchschnittlich 286 km und das Team „GAL Gronau – Grün Alternative Liste“ belegte mit durchschnittlich 279 km den dritten Platz.

Bei den Familien fuhr das Team „stefanangelika“ mit 772 km pro Kopf auf Rang eins, gefolgt von den Teams „Kappelschreen“ (388 km/Kopf) und „Dinkelradler“ (372 km/Kopf).

Auch in der Kategorie Vereine und Verbände waren zahlreiche Aktive auf der Fiets unterwegs. Durchschnittlich 740 Kilometer reichten dem Team „Leezenfreunde“ zum Sieg in dieser Sparte, gefolgt von dem Team „Klappi“ (727 km/Kopf) und dem Team „Kaffee mit Sekt“ (565 km/Kopf).

Die Radfahrer der „Molkerei Söbbeke“ kamen auf durchschnittlich 370 Kilometer. Sie sicherten sich somit bei den Unternehmen/Betrieben den ersten Platz und waren damit besser unterwegs als die Polizei Gronau (349 km/Kopf) und das Team der „Physiotherapie Feldmann“ (323 km/Kopf).

Auch die Jüngsten nutzten den Wettbewerb, um etwas für den Klimaschutz zu tun. Die durchschnittlich meisten Kilometer radelten die Aktiven der Martin-Luther-Schule (292 km/Kopf), gefolgt von den Schülerinnen und Schülern der Euregio-Gesamtschule Epe (119 km/Kopf) sowie des Werner-von-Siemens-Gymnasiums (118 km/Kopf).

Neben dem Vergleich der einzelnen Schulen wurde auch das Engagement der einzelnen Klassen erstmals unter die Lupe genommen. Hier zeichneten sich die Schüler der 9a des Werner-von-Simens-Gymnasiums als wahre Pedalritter aus und wurden für ihren Einsatz mit einem Wanderpokal ausgezeichnet, den es im nächsten Jahr zu verteidigen gilt.

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