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Jede Menge Frust und Spott im Netz

Kunstaktion auf dem ehemaligen Hertie-Areal: Shitstorm für Initiatoren

An der von der Wirtschaftsförderung initiierten Kunstaktion zur Aufwertung der Hertie-Grube scheiden sich die Geister: Im Netz brach ein wahrer Shitstorm los, aber die „Diskussion“ hatte auch Befürworter.

Von Ralph Schippers

Bunt bemalte Holzplatten sollen den Blick aufs Hertie-Loch erträglicher machen. Eine schöne Idee – oder rausgeworfenes Geld? Die Geister scheiden sich . . . Foto: Heinrich Schwarze-Blanke

O je: Gewaltig war der Shitstorm, der am Donnerstag im sogenannten sozialen Netzwerk Facebook über die Wirtschaftsförderer der Stadt hereinbrach, nachdem ein User eine – recht aufwendig gestaltete, aber in der Darstellung fehlerhaft umgesetzte – Fotomontage über die Hertie-Grube veröffentlicht hatte, die sich offensichtlich auf die am Tag zuvor in dieser Zeitung veröffentlichte Kunstaktion mit Beteiligung von Gronauer Schulen bezog. Die dahinterstehende Idee: Die aktuell als Lagerplatz für Baumaterial und Bodenaushub in Zusammenhang mit der Innenstadtsanierung genutzte Brache mit jugendlicher Kreativität aufwerten. Dies mittels bunt bemalter, übermannsgroßer Holzplatten, die, anstatt des Bauzauns aufgestellt, den direkten Blick in die Grube verwehren. Das Geld dafür stammt aus dem Fördertopf des Programms zur Stärkung der Innenstädte, an dem Gronau teilnimmt.

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