Vollversammlung des Stadtjugendrings

Jugendförderplan: Gronauer Vereine sollen mithelfen

Gronau

Gronau ist bunt. Das gilt nicht nur für den Rat der Stadt Gronau, sondern auch für den Nachwuchs, der sich ehrenamtlich im Stadtjugendring für die Wünsche und Rechte der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Gronau einsetzt.

Angeklika Hoof

Die Jugendhilfeplanerin Brigitte Amshoff stellte den Kinder- und Jugendförderplan für die Jahre 2020 bis 2025 vor. Dabei warb sie darum, dass die Vereine die Arbeit unterstützen. Foto: Angelika Hoof

Im Rahmen der Vollversammlung des Stadtjugendrings nutzte Miriam Hülsmann (1. Sprecherin) die Gelegenheit, die letztjährigen Ereignisse Revue passieren zu lassen. „Bei der Innenstadtentwicklung haben wir ein Auge darauf, dass diese für Kinder und Jugendliche attraktiver wird. Ferner kooperieren wir jetzt mit dem Seniorenbeirat und haben ein Rederecht im Rat beantragt“, berichtete Miriam Hülsmann.

Sie freute sich, den stellvertretenden Bürgermeister Christian Post zu begrüßen, der den Dank an den Stadtjugendring im Namen des Rates und der Verwaltung überbrachte. „Durch euer Wirken beschenkt ihr all die, denen ihr eure Programme anbietet. Ihr gebt Kindern in unserer Stadt die Möglichkeit, sich zu entwickeln und einzubringen. Eine Chance, die sie sonst vielleicht nicht bekommen hätten. Darüber hinaus erleichtert eure Arbeit den Alltag so vieler Familien, ohne dass darüber gesprochen wird. Wenn wir in Gronau in einer Stadt leben wollen, die sich als weltoffen, sozial, liberal, wertegebunden und bunt versteht, dann ist gerade eure Arbeit ein großer Mosaikstein in dem gesellschaftlichen Bild, das wir benötigen“, lobte Post.

Hauptthema war schließlich die Vorstellung des Kinder- und Jugendförderplans für die Jahre 2020 bis 2025 durch Jugendhilfeplanerin Brigitte Amshoff. Neben Infos über Aufgabe und Ziel des Förderplans ging sie darauf ein, wie und durch wen der Plan erarbeitet wird. „Dabei sind wir maßgeblich auch auf die Unterstützung der Vereine und Verbände angewiesen. Also helft uns, die Sache weiter voranzutreiben“, warb Brigitte Amshoff um Mitarbeit.

Naomi Isteyfo vom Stadtjugendparlament berichtete vom Weltkindertag, bei dem sie die Kinder und Jugendlichen zu ihren Wünschen und Ängsten befragt hatte und Linus Appelmann erzählte von der Fahrt der Mitglieder des Jugendschülerparlaments zum Landtag nach Düsseldorf.

Einen Termin, den sich die Jugendlichen schon vormerken können, ist der 28. August. „An diesem Tag werden wir ab 18 Uhr eine Podiumsdiskussion im Jugendzentrum St. Josef anlässlich der Kommunalwahl am 13. September durchführen“, so Miriam Hülsmann.

Im Anschluss folgte die Verteilung der Gelder an die rund 80 Jugendvertreter von Vereinen und Verbänden und ein Imbiss.

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