1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Gronau
  6. >
  7. Keine Einbahnstraße

  8. >

Arbeit des Integrationsrates

Keine Einbahnstraße

Der Integrationsrat ist eine gute Sache. Er fungiert als Sprachrohr für die ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger, die kein Wahlrecht für den Rat haben. Aber: Eine Einbahnstraße sollte das Gremium nicht sein.

Von Martin Borck

Viele Bevölkerungsgruppen – egal ob mit oder ohne Migrationshintergrund – sind in sogenannten Informationsblasen unterwegs. Da ist es gut, wenn es jemanden gibt, der diese Blase mal anpieksen kann. Foto: Heinrich Schwarze-Blanke

Der Integrationsrat tagt in der kommenden Woche. In dem Gremium können die ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger in Gronau ihre Interessen in die Kommunalpolitik einbringen. Der Integrationsrat wird alle fünf Jahre gewählt – das letzte Mal gleichzeitig mit der Wahl zum Stadtrat vor knapp einem Jahr. Drei Listen hatten damals kandidiert und sind seitdem mit je drei Mitgliedern in dem Gremium vertreten. Ein Drittel des 15-köpfigen Integrationsrats besteht aus Mitgliedern des Stadtrats. Der Integrationsrat hat eine besondere Funktion inne, die über ein reines Beratungsorgan hinausgeht, aber nicht die gleichen Entscheidungsbefugnisse hat wie ein Ratsausschuss. Er verfügt nur über ein klitzekleines Budget.

Jetzt Angebot wählen und direkt weiterlesen!