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Andreas Huesmann erläutert seine Futterstrategie bei der Bullenmast

Klebendes Gras als gutes Zeichen

Gronau

Die Grasernte ist nicht so trivial, wie sich viele Personen die Mahd der Wiesen vorstellen. Schnitthöhe und Zeitpunkt haben wesentliche Auswirkungen auf die Qualität des Futtermittels – und damit auch unmittelbar auf die Fütterung von Kühen und Bullen.

Von Guido Kratzkeund

Bei der Ernte wird das aufgenommene Gras zu einem Ballen gepresst und direkt in eine Folie eingewickelt, damit die Grassilage nach sechs bis acht Wochen verfüttert Nach der Ernte bleiben die Felder von Andreas Huesmann grün und erhalten eine Düngung, die schon am Folgetag nicht mehr erkennbar ist, damit nach fünf Wochen erneut geerntet werden kann. Foto: Andreas Huesmann

Momentan wird viel darüber diskutiert, womit Landwirte ihre Felder bestellen sollen, um die Ernährung der Bevölkerung sicherstellen zu können. „Getreide zum Brotbacken können wir hier nicht anbauen“, erklärt Andreas Huesmann. „Brotgetreide können wir auf unseren leichten Sandböden in dieser Gegend nicht anbauen. Deshalb machen wir uns die Aufwüchse der Felder über die Veredlung zu Nutzen.“ Neben Getreide und Mai spiele auch das Grünland eine zentrale Rolle. „Und hierbei helfen uns die Wiederkäuer.“ Denn sie können neben Mais und Getreide eben auch Gras in wertvolles Eiweiß verwandeln – in Form von Milch und Fleisch.

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