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Mitglieder des Jugendhilfeausschusses besuchen Forscherhaus

Kleine Forscher fördern

Gronau

Seit dem Frühjahr steht die Idee im Raum, in Gronau ein Forscherhaus für Kinder einzurichten. Jetzt waren Mitglieder des Jugendhilfeausschusses in Stadtlohn, um sich das dortige Forscherhaus anzuschauen. Die politische Diskussion darüber wird aber wohl erst im November fortgesetzt.

Die Besucher aus Gronau mit der Gastgeberin Veronika Droste von der WFG Borken, zuständig für die Fachkräftesicherung und das Haus der kleinen Forscher (3.v.l.) Foto: privat

Mitglieder des Jugendhilfeausschusses (JHA) besuchten jetzt das Forscherhaus in Stadtlohn. Veronika Droste von der WFG Borken, zuständig für die Fachkräftesicherung und das Haus der kleinen Forscher, gab einen Einblick in die Angebote der WFG zur Nachwuchsförderung.

Die Exkursion wurde in einer Sitzung des JHAs im Mai durch Ausschussmitglied Birgit Hüsing-Hackfort (WEG) angeregt. Die WEG hatte seinerzeit die Einrichtung eines Forscherhauses in Gronau beantragt, dann aber selbst um Vertagung gebeten – weil die Vorbereitung des Projekts so dynamisch sei.

Die drei Angebote der WFG Borken sind die Fortbildungen im Haus der kleinen Forscher, das Forscherhaus in Stadtlohn und das mobile Forschermobil.

Im Forscherhaus ist das freie Forschen mit pädagogischen Fachkräften aus Kita und Grundschule möglich, nachdem ein entsprechender Workshop besucht wurde. Das Forscherhaus ist eine Lernwerkstatt des forschend-entdeckenden Lernens, schafft gemeinsame Forschungssituationen für Kinder und ermöglicht, in einer anregenden Umgebung neue Lernerfahrungen im MINT-Bereich zu gestalten, heißt es in einem Bericht von Birgit Hüsing-Hackfort über die Exkursion.

Die stellvertretende WEG-Fraktionsvorsitzende ist Leiterin des DRK-Familienzentrums „Zum Regenbogenland“. In dieser Funktion hat sie das Forscherhaus in Stadtlohn kennengelernt. „Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken verfolgt das Ziel, die wirtschaftliche Situation im Kreis Borken und seinen Kommunen zu verbessern und positiv auf die regionale Arbeitsmarktlage einzuwirken. Ist das auch in Gronau möglich?“, schreibt sie in ihrem Bericht.

Über das Programm vor Ort heißt es: Das Konzept des Forscherhauses mit dem Ziel der MINT-Nachwuchskräftesicherung, inklusive der Finanzierung und Umsetzung wurde den JHA-Mitgliedern näher vorgestellt.

Anschließend führte Veronika Droste die Gäste durch die verschiedenen Forscherräumen, in den Themen wie Mathematik, Bauen, Akustik, Wasser und Körper zum Forschen einluden. Auch der neu eingerichtete Werkraum im Keller des Forscherhauses stieß auf reges Interesse der Besucher. „Der Jugendhilfeausschuss gewann einen guten Eindruck vom Konzept des Forscherhauses in Stadtlohn und kann nun vor Ort weiter beraten und überprüfen, ob mit Projektpartnern in Gronau ein solches Projektvorhaben ‚Forscherhaus in Gronau‘ umsetzbar ist“, lautete Birgit Hüsing-Hackforts Fazit. Abschließend fordert sie: „Dass ein zentraler MINT-Lernort in Gronau genutzt und mit Leben gefüllt werden kann, ist denkbar, nun gilt es, die Umsetzungsmöglichkeiten zu überprüfen.“

Schon in der JHA-Sitzung im Mai hatte Hüsing-Hackfort in Aussicht gestellt, dass sie positive Rückmeldungen von potenziellen Sponsoren für ein solches Projekt bekommen habe. Daraufhin beauftragte der JHA die Verwaltung, den Besuch des Forscherhauses zu organisieren, und dass das Thema bis spätestens Ende November erneut im JHA zur Diskussion gestellt wird.

Der erste Teil des Beschlusses wurde mit der Exkursion am Montag umgesetzt. Im Ausschuss diskutiert wird das Thema aber wohl erst im November, wie eine Nachfrage der WN im Rathaus ergab. Die nächste Sitzung des JHA ist am 29. September.

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