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Abordnung beim Bürgermeister

Knapp 1400 Unterschriften gegen die Ostumgehung

Gronau/Epe

Mit Spannung wird erwartet, welche Erkenntnisse die Umweltverträglichkeitsprüfung bringt – und welche Konsequenzen die Politik daraus zieht. Es geht um die geplante Ostumgehung in Epe, die Kreisstraße 59n. Sie soll von der Nienborger Straße durch die Füchte bis zur Steinfurter Straße führen. Es gibt drei Trassenvarianten. Doch gegen die Pläne regt sich nach wie vor Widerstand.

-mb-

Foto: Martin Borck

Mit Spannung wird erwartet, welche Erkenntnisse die Umweltverträglichkeitsprüfung bringt – und welche Konsequenzen die Politik daraus zieht. Es geht um die geplante Ostumgehung in Epe, die Kreisstraße 59n. Sie soll von der Nienborger Straße durch die Füchte bis zur Steinfurter Straße führen. Es gibt drei Trassenvarianten. Doch gegen die Pläne regt sich nach wie vor Widerstand. Am Mittwoch übergab eine Abordnung der Straßengegner knapp 1400 Unterschriften gegen den Bau der Straße. Bürgermeister Rainer Doetkotte empfing die Abordnung zu einem Gedankenaustausch und nahm die Unterschriften entgegen.

Auch die Bedürfnisse der Menschen im Eper Ortskern berücksichtigen

Doetkotte zeigte Verständnis für die von dem möglichen Neubau Betroffenen, machte aber gleichzeitig klar, dass auch die Bedürfnisse der Menschen im Eper Ortskern berücksichtigt werden müssten. Gerade die Anlieger der Ost-, Wilhelmstraße und der Steinfurter Straße sind vom Schwerlastverkehr stark betroffen. Dort werden schon lange Konsequenzen gefordert, den Verkehr zu verringern.

„Den Ziel- und Quellverkehr kriegen wir aber auch durch eine Ostumgehung nicht aus dem Ortskern“, gab Markus Tillmann zu bedenken.

Ortsdurchfahrt als Abkürzung

Verschlimmert werde die Situation durch Lkw, die die Ortsdurchfahrt Epe als Abkürzung nutzten. Viele aus den Niederlanden kommenden Lkw fahren zum Beispiel an der Gronauer Straße von der B 54 ab und durch Epe hindurch, um auf die A 31 bei Heek aufzufahren, statt die Bundesstraße bis zur Anschlussstelle Gronau/Ochtrup zu nutzen.

Die Industriegebiete in Gronau und Epe seien über die drei Abfahrten von der B 54 hervorragend zu erreichen. „Warum muss dann für viel Geld ein Naherholungsgebiet zerstört werden?“

Wann das Gutachten in den städtischen Gremien vorgestellt wird, steht noch nicht fest. Es soll fertig sein. „Ich kenne es aber selbst noch nicht“, so Doetkotte. Es soll im ersten Quartal dieses Jahres behandelt werden.

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