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Konzert von Maali als Auftakt zum Projekt „Sounds Across Borders“

Kultureller Katalysator

Gronau

Einen selbstbewussten Vortrag lieferte am Freitagabend die 23-jährige Maali im Rock‘n‘Popmuseum ab. Die Studentin schreibt Songs, rappt und performt Hip-Hop auf Deutsch und Englisch. Das Konzert war Auftakt des Projekts „Sounds Across Borders“, das das Rock‘n‘Popmuseum mit Unterstützung der Ilse-und-Johann-Hoff-Stifung anbietet.

Von Martin Borck

Maali und unscharf im Hintergrund Fruity Finn. Foto: Martin Borck

Das Statement in der Mitte des Auftritts gibt einen Einblick in die Erfahrungswelt der jungen Frau auf der Bühne. Maali, deren Mutter aus Kenia und Vater aus Bosnien stammt, ist in der deutschen Öffentlichkeit nie unsichtbar. „Ich werde immer gesehen.“ Gesehen im Sinne von: angestarrt werden. Ihre dunklere Haut, ihre Haare, sie muss stets ihre Herkunft erläutern, fühlt sich fast unter permanentem Rechtfertigungszwang.

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