Strategische Umstrukturierung aufgrund positiver Entwicklung

Künftig gibt es drei Innere Kliniken

Gronau

Seit dem 1. Januar verfügt das St.-Antonius-Hospital über eine neue Klinik, wie die einzelnen Fachabteilungen des Hauses genannt werden. Allerdings wurde keine neue Disziplin etabliert; Vielmehr wurde die Struktur der bisherigen Klinik für Innere Medizin II geändert beziehungsweise erweitert.

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Im Rahmen einer internen Veranstaltung wurde Dr. Thomas Glosemeyer-Allhoff (Mitte.) als neuer Chefarzt der Klinik für Innere Medizin II vom Aufsichtsratsvorsitzenden Thomas Krotzek (2.v.r.), Dr. Gisbert Linnemann (2.v.l.) und den beiden Geschäftsführern Ludger Vormann (l.) und Christoph Bröcker (r.) begrüßt.     Foto: St.-Antonius-Hospital

Bislang waren unter der Leitung des langjährigen Chefarztes Dr. Gisbert Linnemann in der Klinik für Innere Medizin II die Bereiche Gastroenterologie, Lungen- und Bronchialheilkunde, Hämatologie, Internistische Onkologie und Palliativmedizin zusammengefasst. „Die anhaltend positive Entwicklung in allen Leistungsbereichen – insbesondere in der Gastroenterologie und der ambulanten onkologischen Versorgung – veranlassten das Krankenhaus zur lange geplanten Erweiterung der Klinikstruktur“, begründet das Haus die vorgenommene Neuorganisation. Damit verfügt das Haus nun über drei Internistische Kliniken:

► Unverändert besteht die „Innere I“ mit den Bereichen Kardiologie und Angiologie unter der Leitung von Chefarzt Dr. Klaus Suilmann.

► Daneben gibt es die „Innere II“ (Gastroenterologie, Allgemeine Innere Medizin und Lungen- und Bronchialheilkunde), die von Chefarzt Dr. Thomas Glosemeyer-Allhoff geleitet wird.

► Neu geschaffen wurde die „Innere III“ mit den Fachbereichen Hämatologie, Internistische Onkologie und Palliativmedizin unter Leitung von Chefarzt Dr. Gisbert Linnemann.

„Diese Umstrukturierung ist das Ergebnis eines längeren Entwicklungsprozesses mit vielen Vorteilen für alle Beteiligten, insbesondere für die Patienten und Angehörige“, betont das Krankenhaus in einer Mitteilung.

Bereits im vergangenen Jahr sei mit der Erweiterung der Onkologischen Versorgungseinheit im Medizinischen Versorgungszentrum Vita ein wichtiger Schritt im Ausbau der ambulanten Nahversorgung krebskranker Menschen getan worden. Auch die stationäre Krebstherapie erfahre – im Zusammenwirken der Kliniken im St.-Antonius-Hospital – einen immer höheren Stellenwert. Vor diesem Hintergrund werde die Notwendigkeit einer stärkeren Spezialisierung auf die Hämatologie und Onkologie sowie die Palliativmedizin deutlich.

„Mit dem erfahrenen Chefarzt Dr. Gisbert Linnemann bleibt die neu geschaffene Klinik für Innere Medizin III in den Händen eines erfahrenen Experten“, betont Geschäftsführer Christoph Bröcker. Die sich ebenfalls gut entwickelnde Palliativmedizin unter Leitung von Dr. Annette Koeth gehörte weiterhin organisatorisch in den Bereich Hämatologie und Onkologie bei Chefarzt Dr. Linnemann und somit ebenfalls zur Inneren Medizin III.

Die erweiterte und vollständig erneuerte Palliativstation im St.-Antonius-Hospital wird nach Angaben des Hauses in diesen Tagen ihrer Bestimmung übergeben. „Damit ist dieser Bereich mit seiner hoher Qualität sowie der hervorragenden räumlichen personellen Ausstattung wohl einzigartig in der Region“, so das Haus.

Als Konsequenz aus der Entwicklung und der strategischen Planungen ist die Klinik für Innere Medizin II künftig auf die Bereiche Gastroenterologie, Allgemeine Innere Medizin sowie Lungen- und Bronchialheilkunde fokussiert.

Geleitet wird die Innere II seit dem 1. Januar von Dr. Thomas Glosemeyer-Allhoff. Dies ist, laut Geschäftsführung und Aufsichtsrat der Krankenhaus GmbH „eine Wunschbesetzung der wichtigen Position“. Bereits weit im Vorfeld sei der Kontakt zu dem Mediziner aufgebaut worden. Sowohl bei der Auswahl als auch bei der Übergabe und Einarbeitung haben sich alle Beteiligten viel Zeit genommen, so dass Glosemeyer die durch Linnemann sehr gut entwickelte Klinik übernehmen konnte.

Dies hob der neue Chefarzt während einer internen Einführungsveranstaltung hervor und dankte in diesem Zusammenhang Dr. Linnemann, dem Aufsichtsrat und der Geschäftsführung. Glosemeyer-Allhoff sieht es als „große Chance“, eine Klinik dieser Ausrichtung im Team mit weiteren Beteiligten und mit neuen Ideen weiter entwickeln zu können.

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