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Ausstellung von Künstlern aus Gronau und Epe (Gelderland) im Rockmuseum eröffnet

„Kunst erhebt sich über Grenzen“

Gronau

„Kunst ist ein Baustein in der Städtepartnerschaft“, sagte Bürgermeisterin Sonja Jürgens am Mittwoch während der Ausstellungseröffnung zur Europa-Projektwoche im Rockmuseum. Dort stellen bis Samstag Künstler der Gruppe KEK (Kollektief Eper Kunstenaars) aus der niederländischen Partnerstadt Epe zusammen mit Hans Breuer und Josef Lenz aus Gronau Skulpturen, Malerei und Objekte aus. Darüber hinaus werden die beiden Gronauer Kunstschaffenden gemeinsam mit vier Mitgliedern der Gruppe KEK (Anita Moerman, Tineke van den Eerenbeemd, Willemien van Gurp und Han Lammers) am Freitag und Samstag ein Kunstobjekt am Drilandsee gestalten.

Sigrid Winkler-Borck

Einige der im Rock’n’Popmuseum ausstellenden Künstler aus dem niederländischen Epe und aus Gronau: (v. l.) Anita Moerman, Josef Lenz, Diana Joseph, Han Lammers, Tineke van den Eerenbeemd und Hans Breuer.. Foto: Sigrid Winkler-Borck

Im Hinblick auf dieses Vorhaben betonte die Bürgermeisterin: „Kunst erhebt sich über Grenzen. Kunst ereignet sich nicht, wenn man künstlich Grenzen zieht.“ Der beteiligte Künstler Hans Breuer sagte in diesem Zusammenhang, dass miteinander Arbeiten, Feiern und Reden Partnerschaft ausmachten. Nur so sei Toleranz und Wertschätzung der Nachbarn möglich. Er freue sich auf spannende Tage mit bereichernden Begegnungen, so Breuer. Bereits vor zwei Jahren haben er, Josef Lenz und zwei KEK-Mitglieder in Epe (Gelderland) ein gemeinsames Kunstwerk geschaffen, das dort nach wie vor zu sehen ist.

Am Sonntag wird das neue Gemeinschaftswerk „Europäischer Kulturschub“ am Drilandsee um 14.30 Uhr offiziell enthüllt. Bis dahin kann Freitag und Samstag die individuelle Handschrift der einzelnen beteiligten Künstler anhand zahlreicher im Rock’n’Popmuseum ausgestellter Werke in Augenschein genommen werden. Breit gefächert sind die künstlerischen Ausdrucksweisen. Sie reichen von rein abstrakten Gemälden und Metallskulpturen über Stillleben bis hin zu Porträts und gegenständlichen Formen aus behauenen und polierten Steinen. An beiden Tagen wird jeweils einer der Künstler anwesend sein. „Der Eintritt zur Kunstausstellung ist frei. Wer auch die anderen Ausstellungsräume des Rock’n’Popmuseums besuchen möchte, muss den normalen Eintritt bezahlen“, erklärte Hans Breuer.

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