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Urkunde überreicht: Bürgerschaftliches Engagement sowie soziale Projekte werden unterstützt

Ludwig-Silderhuis-Stiftung anerkannt

Gronau/Münster

Ludwig Silderhuis war zu Lebzeiten für sein bürgerschaftliches Engagement bekannt. Im November starb der frühere Coesfelder Kreisdirektor, der seiner Heimatstadt immer treu geblieben war. Mit der Errichtung einer nach ihm benannten Stiftung wird sein Lebenswerk fortgesetzt.

wn

Regierungspräsidentin Dorothee Feller (l.) überreichte die Stiftungsurkunde an Ingrid Silderhuis (Mitte) und den Stiftungsvorsitzenden Dr. Marcus Brößkamp. Foto: Bezirksregierung Münster

Regierungspräsidentin Dorothee Feller hat am Mittwoch die Anerkennungsurkunde für die Ludwig-Silderhuis-Stiftung an Dr. Marcus Brößkamp, Vorstandsvorsitzender der Stiftung und Patenneffe des Stifters, überreicht. Er war in Begleitung von Ingrid Silderhuis, der Ehefrau des Stifters, zu dem feierlichen Termin gekommen.

Der im November 2019 verstorbene Ludwig Silder­huis aus Gronau hatte testamentarisch verfügt, dass eine rechtsfähige Stiftung errichtet werden soll. Schon zu Lebzeiten hat der Stifter die wesentlichen Grundstrukturen der Stiftung und die Satzung mit seinem Patenneffen besprochen, der die Errichtung der Stiftung bewirkt hat. Sitz der Stiftung ist die Stadt Gronau.

Die Stiftung wird in der Region Gronau das bürgerschaftliche Engagement sowie soziale Projekte unterstützen, die bedürftigen und/oder unverschuldet in Not geratenen Menschen helfen. Außerdem werden internationale Projekte des vom Stifter gegründeten Rotaryclubs Gronau-Euregio von der Stiftung profitieren.

Ludwig Silderhuis hatte trotz Studienzeiten in Münster und Speyer und späterer Tätigkeit als Kreisdirektor in Coesfeld seine starke Verwurzelung in Gronau behalten. Hier engagierte er sich in verschiedenen Funktionen bis ins hohe Alter. Ein Projekt lag dem Stifter daher sehr am Herzen: Alle zwei Jahre soll der „Ludwig-Silderhuis-Preis“ für herausragendes Engagement zugunsten gemeinnütziger, mildtätiger oder kirchlicher Zwecke ausgelobt werden.

Das Anfangsvermögen der Stiftung besteht aus Immobilien und Barvermögen und muss ungeschmälert erhalten bleiben. Zustiftungen Dritter sind möglich und Spenden willkommen, teilte die Bezirksregierung mit.

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