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Zwischenbericht zum Mobilitätskonzept

Mehr Fahrräder als Einwohner

Gronau

In Gronau gibt es mehr Fahrräder. Trotzdem werden die meisten Fahrten mit dem Auto erledigt. Und der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) kommt in der Dinkelstadt auf mickrige zwei Prozent. Das beschäftigt den Mobilitätsausschuss.

Martin Borck

Der bauliche Zustand des Eper Bahnhofs ist schlecht, kritisierte Jan Diesfeld von der Planersocietät. Doch es gibt einen Hoffnungsschimmer: Auf der Prioritätenliste für den Umbau von Stationen des Zweckverbands Westfalen-Lippe steht Epe auf Platz elf. Ende März soll das Verkehrsministerium NRW entscheiden, welche Bahnhöfe gefördert werden. Allerdings dürfte es selbst bei einem positiven Entscheid noch dauern, bis aus der Station ein barrierefreier Bahnhof wird, da die Planungen langwieriger als im Straßenbau sind, so die Verwaltung. Auch das Bahnhofsumfeld soll modernisiert, das Bahnhofsgebäude abgerissen werden. Ziel ist es, am Bahnhof eine Mobilstation zu errichten. Foto: Martin Borck

Das am häufigsten genutzte Verkehrsmittel in Gronau und Epe ist das Auto mit 55 Prozent. Fast jeder dritte Weg wird mit dem Fahrrad zurückgelegt, und der ÖPNV-Anteil ist mit gerade mal zwei Prozent äußerst gering. Diese (und viele andere) im Rahmen des Gronauer Mobilitätskonzepts erhobenen Daten dienen als Grundlage für Empfehlungen und Maßnahmen im Bereich Verkehr. Jan Diesfeld vom ausführenden Büro Planersocietät stellte am Dienstagabend im Ausschuss für Mobilität, Umwelt und Klimaschutz die bisherigen Resultate vor.

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