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Fahrradbeauftragter Hermann Nieratschker zieht Zwischenbilanz

Mobilitätswende beginnt im Kopf

Gronau/Epe

Der Eperaner Hermann Nieratschker ist seit Anfang 2020 offizieller Fahrradbeauftragter der Stadt Gronau. Nach zweieinhalb Jahren Tätigkeit in diesem Job, der geeignet ist, wichtige Hinweise und Impulse für die Verkehrswende zu geben, zieht der 69-Jährige ein Zwischenfazit. Vieles hat er in dieser Zeit auf den Weg gebracht, die Umsetzung von Maßnahmen aber ist ein dickes Brett, das es zu bohren gilt.

Von Ralph Schippers

Vorbildlich: Hermann Nieratschker bewältigt einen großen Teil seiner Alltags- und Freizeitmobilität mit dem Fahrrad. Je nach Einsatzzweck kann er zwischen verschiedenen Modellen wählen. Foto:

Während seiner Berufszeit ist er fast immer mit dem Fahrrad zur Arbeit nach Burgsteinfurt gependelt, hat in seiner Freizeit viele Radtouren und -reisen unternommen. Jetzt, als Rentner, ist die Fiets noch mehr in den Mittelpunkt seines mobilen Lebens gerückt: Jährlich rund 6500 Kilometer legt Hermann Nieratschker pedalierend zurück. Acht verschiedene Bikes – vom Klapp- über das Lasten- bis hin „Kneipenrad“ – nennt der 69-jährige Eperaner sein Eigen. Damit bewältigt er fast sämtliche seiner Alltagswege. Und das passt in seinem Fall hervorragend: Denn seit nunmehr rund zweieinhalb Jahren ist der frühere Maschinenbauingenieur offizieller Fahrradbeauftragter der Stadt Gronau – ein Minijob auf 450-Euro-Basis mit großer Bedeutung in Sachen Verkehrswende. Was hat er in dieser Zeit bewirken können? Wo hakt es auf dem Weg zu mehr Fahrradfreundlichkeit auf den Straßen der Stadt? Ein Zwischenfazit.

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