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750 Mitarbeiter betroffen

Mondi Gronau wird an Nitto verkauft

Gronau

Erst M&W, dann Nordenia, jetzt Mondi und künftig Nitto. Mondi trennt sich von der Gronauer Niederlassung.

-mb-

2012 hatte Mondi das Vorgängerunternehmen Nordenia übernommen. Zehn Jahre später wird der Gronauer Unternehmensteil an Nitto Denko verkauft. Foto: Mondi

Die international tätige Mondi-Gruppe verkauft ihr Personal Care Components-Geschäft (PCC) an die Nitto Denko Corporation (Nitto) für 615 Millionen Euro. Zu dem Geschäft gehört neben anderen auch das Werk in Gronau mit seinen nach Angaben von Mondi 750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die Transaktion unterliegt der Wettbewerbsfreigabe und anderen üblichen Abschlussbedingungen. Der Abschluss wird in der zweiten Jahreshälfte 2022 erwartet.

PCC stellt Komponenten für Körper- und Haushaltspflegeprodukte her, die im täglichen Leben benötigt werden, wie Windeln, Damenhygieneartikel und Tücher. In jüngster Vergangenheit produzierte das Werk in Gronau auch Komponenten für Mund-Nasen-Masken.

Abschluss wird in der zweiten Jahreshälfte 2022 erwartet

Als neuer Gesellschafter der GmbH tritt Nitto als Käufer automatisch in die Position des Arbeitgebers ein. An der arbeitsrechtlichen Zuordnung von Arbeitsverhältnissen ändert sich dadurch nichts, so eine Sprecherin auf Anfrage der WN. Die Arbeitsverträge der Mitarbeiter der Gesellschaft bleiben unverändert.

Nitto ist ein weltweit führender Hersteller von hochfunktionalen Materialien für Elektronik, Mobilität und weitere Anwendungen gemäß seiner „Global Niche Top Strategy“ mit Hauptsitz in Japan. Es ist an der Tokioter Börse notiert.

„Mondis strategischer Fokus auf Wachstum im Verpackungsbereich und die begrenzte Überschneidung von PCC mit dem Rest seines Geschäfts haben Mondi zu dem Schluss geführt, dass die nächste Phase der PCC-Entwicklung besser außerhalb der Gruppe durchgeführt wird“, begründet die Mondi-Gruppe den Verkauf in einer Mitteilung. „Durch die Vereinfachung unseres Portfolios wird uns die Transaktion in die Lage versetzen, uns auf unser Kerngeschäft Verpackung und Papier zu konzentrieren und unsere Fähigkeit zu verbessern, unsere strategische Priorität zu verfolgen, im Bereich nachhaltiger Verpackungen zu wachsen.“

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