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Grenz-Infopunkt bietet auch digitale Informationsformate an

Noch mehr Expertise für Grenzpendler

Gronau

Die Corona-Pandemie hat in vielen Bereichen als Katalysator gewirkt. Alte Strukturen wurden notgedrungen aufgebrochen, Neuerungen eingeführt. Beim Grenz-Infopunkt (GIP) der Euregio hat es wie bei vielen anderen Dienstleitern einen Digitalisierungsschub gegeben. „Auch bei der persönlichen Beratung“, sagt Sonja Adamsky vom GIP­Team. Und wenn auch die Situation nun wieder persönliche Treffen erlaubt, werden die digitalen Beratungen über Plattformen wie „Teams“ weiterhin angeboten werden.

Herman Lammers, Martin Schuttenbeld, Sonja Adamsky und Coen van Dijk gehören zum Team des Grenz-Infopunkts. Foto: Euregio

Der Klassiker, der ratsuchende Menschen zum GIP führt, ist die grenzüberschreitende Arbeitsaufnahme. Ein Niederländer will in Gronau eine Arbeitstelle antreten und meldet sich zum Beispiel wegen einer Frage zur Krankenversicherung oder zur Rente. „Während des Gesprächs stellt sich heraus, dass er Kinder hat“, sagt Adamsky. „Das bedeutet: Er hat Anspruch auf Kindergeld, gegebenenfalls auch wenn die Kinder über 18 sind. In den Niederlanden ist das nicht der Fall“. Die Familienleistungen in den beiden Ländern sind eben unterschiedlich – was viele nicht wissen.

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