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Tanzgruppe stürzt sich nahtlos in ein neues Projekt

„Nussknackerin“ erreicht das Publikum emotional

Gronau

Die Premiere sollte eigentlich schon Anfang des Jahres gefeiert werden. Aber im Lockdown ließ sich eine Tanzvorführung nur schwer einstudieren. Nach der positiven Resonanz des Publikums laufen jetzt schon die Planungen für eine neues Stück, das im Jahr 2023 aufgeführt werden soll.

Von Guido Kratzke

Gleich zwei Mal stand am Wochenende das Ensemble des Gronauer Vereins Fit und Fun auf der Bühne der Aula des Werner-von-Siemens-Gymnasiums. Dabei begeisterte es das Publikum mit seiner Interpretation der „Nussknackerin“. Foto: Gabi Wolf

Gleich zwei Mal standen am Wochenende die 40 Tänzerinnen von Fit und Fun auf der Bühne der Aula des Werner-von-Siemens-Gymnasiums und verzauberten ihr Publikum mit einer ganz besonderen Tanzvorführung.

Aus dem „Nussknacker“ wurde die „Nussknackerin“ – schließlich bestand das Ensemble ausnahmslos aus weiblichen Tänzerinnen zwischen fünf und Anfang 50. „Und wir haben unser Publikum emotional erreicht“, zeigte sich im Anschluss an die Veranstaltungen Daniela Henning, die die Leitung des Projekts innehatte, begeistert von der Resonanz der Zuschauer. An beiden Tagen waren nicht nur jeweils rund 200 von ihnen vor Ort, es gab darüber hinaus auch die Gelegenheit, die Aufführung per Zoom im Netz mitzuerleben.

Modern Dance und Hiphop-Elemente

Präsentiert wurde nicht der klassische Tanz. Modern Dance und Hiphop-Elemente – im ersten Akt zu klassischer Musik, im zweiten auch mit modernen Einflüssen – sorgten für einen eigenen Charakter. Der wurde auch durch das Bühnenbild geprägt, das die Schülerinnen mit ihren Eltern selber erstellt hatten. Auch hinter der Bühne erhielt das Ensemble von fleißigen Helfern kräftige Unterstützung.

Daniela Henning

Eigentlich hätte das Stück schon Anfang des Jahres Premiere feiern sollen. Aber die Lockdowns ließen nur ein kleines Training vor der Webcam zu. „Choreografien konnten da nicht einstudiert werden“, blickt Henning auf die vergangenen Monate zurück. „Die heiße Phase des Trainings begann nach dem letzten Lockdown.“ Und richtig intensiv wurde es dann natürlich kurz vor den Aufführungen.

Kaum sind die vorbei, laufen auch schon die Planungen für das neue Projekt an. Das wird das Publikum allerdings erst im Jahr 2023 auf der Bühne erleben dürfen.

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