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„Insel“ am Alten Postweg

Beratungsstelle für psychisch Erkrankte: Pandemie wirkt weiter nach

Gronau

Lockdowns, Kontaktbeschränkungen, Isolation – die Corona-Pandemie hat Spuren bei den Besuchern und Klienten der „Insel“ in Gronau hinterlassen. Mit weiteren offenen Angeboten möchte die Hilfsorganisation für psychisch kranke Menschen gegensteuern.

Die „Insel“-Mitarbeiterin Iris Tenspolde (l., stehend) und ihr Kollege Harald Albers (r., stehend) haben den Trödelmarkt mitorganisiert. Unterstützt wurden sie dabei von ehrenamtlichen Helfern wie Guido Tenspolde. Foto: s

Keinen einfachen Start hatte die Kontakt- und Beratungsstelle der „Insel“ (Abkürzung für Integration und Selbstständigkeit) vor einem Jahr nach dem Umzug vom bisherigen Domizil Eschweg an den Alten Postweg – was keineswegs an den neuen Räumen, sondern vielmehr an der Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen im Alltagsleben lag. Denn die psychisch Kranken, um die sich die vom Kreis Borken finanzierte Einrichtung kümmert, hatten vor allem die Lockdowns hart getroffen. Sie litten unter der erzwungenen Einsamkeit, weiß Sabine Matzat-Schwarze, die das Beratungsangebot leitet. Daran habe die Tatsache, dass man so gut als möglich versucht hatte, einen telefonischen Kontakt zu halten, nur wenig ändern können.

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