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Start für Beschäftigte in Grundschulen und Kitas

Rathaus wird an drei Wochenenden ein Impfzentrum

Gronau

Das fast leer geräumte Rathaus wird an sechs Tagen zum provisorischen Impfzentrum. Beschäftigte in Grundschulen und Kitas erhalten an diesem und den beiden folgenden Wochenenden Termine zugewiesen. Über 700 Personen stehen auf dem Plan

wn

Die Konrektorin der Georgschule, Uschi Schneider, gehört zu den Personen, die beim ersten Termin geimpft werden konnten. Foto: Stadt Gronau

Der neue Impfplan des Landes NRW macht es möglich: Personen, die zum Beispiel in Kinderbetreuungseinrichtungen, der Kindertagespflege und in Grund- und Förderschulen tätig sind, können vor Ort geimpft werden. Am Freitag um 14 Uhr startete im Rathaus ein mobiles Impfteam. Drei ortsansässige Ärztinnen und Ärzte führen die Impfungen durch – in Abständen von 15 Minuten. Das fast leergezogene Rathaus bietet optimale Voraussetzungen für die Impfungen, wie die Stadt mitteilt.

„Wir sind gut aufgestellt“, so die Erste Beigeordnete der Stadt, Sandra Cichon. Als Vorsitzende des Krisenstabs „Corona“ kennt sie alle Schwierigkeiten und Voraussetzungen, die mit einem Impfplan verbunden sind. „Die Zusammenarbeit mit dem Kreis Borken ist äußerst effektiv und wir freuen uns, dass wir den Impfplan des Landes NRW hier in Gronau umsetzen können.“

Keine einfache Aufgabe

Bei Sascha Dahlhues laufen die Fäden zusammen. Der Mitarbeiter in der Stabsstelle Strategische Sozialplanung ist für die Koordination in Richtung Kreis, Schulen, Kitas und Impfteams zuständig. Keine einfache Aufgabe, zumal die Zeit für die Vorbereitungen sehr kurz war. Dahlhues lobt insbesondere die Zusammenarbeit mit den Einrichtungen, dank derer kurzfristige Absprachen möglich waren. Dies war besonders wichtig, da passgenau die Impfdosen bestellt werden mussten. Anerkennende Worte findet Dahlhues auch für die Bereitschaft der Ärztinnen und Ärzte und die gute Zusammenarbeit mit dem Kreis.

Inklusive des heutigen Samstags werden 286 Personen geimpft. Weitere Impfwillige sollen an den beiden kommenden Wochenenden folgen. Die mobilen Ärzteteams impfen 766 Personen im Rathaus. Weitere Impfwillige in der Johannesschule und im Wittekindshof werden in der jeweiligen Einrichtung geimpft. Einige Schulen warten noch auf ihre Impftermine. Die Verwaltung sagt zu, dass diese möglichst zeitnah mitgeteilt werden.

Zuversicht zum Impfplan des Landes

Bürgermeister Rainer Doetkotte zeigt sich zuversichtlich, dass der Impfplan des Landes fortgesetzt wird. „Für das gesellschaftliche Leben, für unseren Einzelhandel, für die Gastronomie und für so viele Unternehmen ist es wichtig, dass wir geimpft werden. Nur so können wir eine Immunität erlangen, die es dem Land und dem Bund ermöglicht, die Einschränkungen zur Ausbreitung des Coronavirus deutlich zu lockern“, betont er.

Eine Grundschule, die am Freitag ein Impfangebot erhalten hat, ist die Georgschule. Die Schulleiterin der Georgschule, Susanne Reckels, freut sich: „Da ist schon eine Umbruchstimmung bei den Lehrkräften zu spüren. Die Stimmung ist sehr gut und wir freuen uns, dass wir mit den Impfungen einen Schritt in Richtung Normalität erreichen können.“

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