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Drogenkurier in Regionalbahn: 24-Jähriger zu zwei Jahren und drei Monaten Freiheitsstrafe verurteilt

Rauschgift für 1600 Euro im Rucksack

Gronau

Harte Drogen versuchte ein 24-jähriger Münsteraner im Juni in der Regionalbahn Enschede-Münster über die Grenze zu schmuggeln. In Gronau war Endstation, bei einer Kontrolle flog der illegale Drogentransport auf. Jetzt musste sich der abgelehnte Asylbewerber vor dem Schöffengericht Ahaus verantworten.

-rs-

deutsche bahn - regionalbahn Foto: jürgen peperhowe

31 Gramm Kokain, dazu noch zehn Gramm Heroin – mit harten Drogen in nicht geringer Menge im Rucksack war ein 24-jähriger Münsteraner im Juni in der Regionalbahn von Enschede nach Münster unterwegs. Im Bahnhof Gronau stellte der Zoll bei einer Kontrolle das Rauschgift sicher. Wegen unerlaubter Einfuhr von und Handelns mit Betäubungsmitteln musste sich der gebürtige Afghane, der in Deutschland als abgelehnter Asylbewerber lediglich Duldungsstatus innehat, am Dienstag vor dem Schöffengericht in Ahaus verantworten. Er wurde aus der U-Haft vorgeführt, da vom Amtsgericht Gronau kurz nach der Tat Haftbefehl gegen ihn erlassen worden war. Erst rund zweieinhalb Monate zuvor war der 24-Jährige ebenfalls wegen eines Drogendelikts aus dem Gefängnis entlassen worden.

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