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Antrag der WEG

Schutz für Uferfläche

Epe

Sind die Ausgaben für die Renaturierung der Dinkel in den Bülten für die Katz? Die WEG-Fraktion befürchtet das - wenn nicht Maßnahmen zum Schutz der Fläche unternommen werden.

Die renaturierte Uferfläche der Dinkel wird immer wieder betreten – obwohl das eigentlich nicht geschehen sollte Foto: Rupert Joemann

Die WEG-Fraktion im Gronauer Rat sorgt sich um die renaturierte Uferfläche an der Dinkel zwischen Freibad und Fischteich in den Bülten. Dort befinden sich Laichbänke und Brutgebiete für Vögel, Enten und andere Tiere. Die besagte Fläche soll daher möglichst nicht von Spaziergängern und Hunden betreten werden. Der Bereich werde aber trotz Hinweisen und Sperren betreten. Die ungebetenen Naturfreunde finden immer wieder neue Wege um die kleinen Sperren zu umgehen.

„Der Sinn der renaturierten Fläche ist damit hinfällig. Die Kosten dafür sind somit hinausgeschmissen“, findet die WEG. Daher stellt sie den Antrag, Schutzmaßnahmen einzurichten. Die möglichen Wegemündungen in dem Bereich sollen nach Anregung der WEG mit festen Zaunsperren versehen werden. „Insgesamt 30 Meter Metallzaun für beide Seiten in einem Meter Höhe sollten reichen. um auch jedem Naturfreund klarzumachen, dass hier kein Zugang erwünscht und erlaubt ist“, schreibt die WEG in ihrem Antrag an den Ausschuss für Mobilität, Umwelt und Klimaschutz. Die Kosten dafür schätzt die Fraktion auf höchstens 6000 Euro.

Alternativ (und finanziell günstiger) könnten größere Hinweisschilder angebracht werden, die die einmündenden Trampelpfade von beiden Seiten zustellen.

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