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Ev. Stadtkirche

Sieben Ideen in einem Entwurf: "Park der Religionen“ wird vorgestellt

Gronau

Eine Informationsveranstaltung für alle Bürgerinnen und Bürger zum Projekt „Park der Religionen“ findet am Donnerstag (7. April) um 19 Uhr in der Evangelischen Stadtkirche am Döhrmannplatz statt.

Bereits im Oktober hatten sich die Evangelische Kirchengemeinde Gronau, die katholische Kirchengemeinde St. Antonius sowie die türkisch-islamische Moschee-Gemeinde Gronau mit einem gemeinsamen Antrag an die Stadt gewandt, die erforderlichen planungsrechtlichen Schritte einzuleiten, um die Voraussetzungen für das Projekt „Park der Religionen und Wohnen am Park“ zu schaffen, das auf den alten evangelischen und katholischen Friedhöfen an der Ochtruper Straße realisiert werden soll.

Antrag geht auf Studierenden-Projekt zurück

Der Antrag geht im Ursprung auf ein Studierenden-Projekt zurück, das der Fachbereich Freiraumplanung der Fachhochschule Osnabrück im Wintersemester 2019/20 angeboten hatte. Studierende sollten sich mit Perspektiven für eine zukünftige Nutzung der Flächen auseinandersetzen und dazu Ideen entwickeln.

Die nachhaltige Sicherung eines Großteils der Freiflächen und der Erhalt der denkmalgeschützten Grabanlagen sollte dabei mit einer teilweisen baulichen Nutzung kombiniert werden.

Das Studierenden-Projekt wurde Anfang 2020 mit einer Präsentation abgeschlossen. Vorgestellt wurden insgesamt sieben studentische Arbeiten mit einer Vielzahl an Ideen und Gestaltungsvorschlägen. Die Präsentation der Studierenden stieß auf ein positives Echo bei den Kirchengemeinden, die sich in der Folge die Projektidee zu eigen machten. Im nächsten Schritt wurde das Büro SAL Landschaftsarchitekten gebeten, die Inhalte der studentischen Arbeiten zu einem Gestaltungsentwurf zusammenzufassen.

Dieser Entwurf wurde mit dem Antrag der drei Gemeinden im Ausschuss für Planen, Bauen und Denkmalschutz im Oktober vorgestellt und beraten.

Das Projekt stieß auch hier auf breite Zustimmung. Wegen der Bedeutung der Friedhofsflächen und deren exponierter Lage beschloss der Ausschuss, dass zunächst die Bürgerschaft über das Projekt informiert werden soll, bevor der Antrag erneut im Ausschuss beraten wird.

Nach der Begrüßung durch Pfarrer Riese und einem Grußwort des Bürgermeisters wird das Büro SAL am Donnerstag in der Stadtkirche die Planung vorstellen. Im Anschluss an die Vorstellung können Fragen gestellt und Meinungen geäußert werden.

In der Stadtkirche gilt während der Veranstaltung Maskenpflicht (FFP2).

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