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Debatte um Förderprogramm „Junge Leute kaufen alte Häuser“

Sinnvolle Richtlinien oder Subventionsprogramm?

Gronau

Das Problem hat Pro Bürgerschaft gut auf den Punkt gebracht: Wohnraum wird knapp, Lückenschlüsse innerhalb schon bestehender Wohngebiete sollten geschlossen werden und aus ökologischen Gründen sollten Altbauten saniert und nicht abgerissen werden. Schließlich sind die alten Bauten durch Aufwand enormer Mengen an Energie und Baumaterial errichtet worden. Durch Abriss und Neubau gingen sie verloren. Abfälle müssen aufwendig sortiert werden und sind nicht alle wiederverwertbar.In dem Zusammenhang schlug die Fraktion am Mittwochabend im Rat vor, ein Förderprogramm „Junge Leute kaufen alte Häuser“ aufzulegen.

-mb-

Sanieren statt neu bauen ist nachhaltiger. Ein Thema, mit dem sich der Rat am Mittwochabend beschäftigte. Foto: sff

In Heek und anderen Orten gibt es derartige Richtlinien bereits. Sie sehen finanzielle Förderungen für Hauskäufer vor, die ein mindestens 30 Jahre altes Gebäude in ihrem Ort erwerben. Die Förderung ist an Bedingungen geknüpft: Zum Beispiel fließt Geld für die Erstellung eines Altbaugutachtens und für energetische Sanierungen. Aber es gibt in Heek auch eine jährliche Förderung von 800 Euro (auf fünf Jahre – plus 400 Euro für jedes Kind bis 18 Jahren).

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