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Inselpark soll neu gestaltet werden

Skateanlage muss umziehen

Gronau

Der Bau eines Hotels im Bereich des Dinkellagers nimmt Formen an (siehe Bericht oben). Damit ist klar, dass der Skateboard-Park und das Basketballfeld umziehen müssen.

Von Bernd Schäfer

Das soll aber nicht die einzige Veränderung im Bereich des Inselparks bleiben: Die Stadtverwaltung will die Gelegenheit nutzen, den fast 20 Jahre bestehenden Park neu zu gestalten und weiterzuentwickeln.

Als neuen Standort für Skater und Basketballer sehen die drei Entwürfe, die in der heutigen Ratssitzung vorgestellt werden, die östliche Ecke der „Blätterinsel“ vor, unmittelbar neben der Pyramide. Insgesamt werden für die beiden Sportanlagen rund 1400 Quadratmeter Fläche benötigt. Für die Skateranlage sollen die bestehenden Elemente übernommen werden, durch neue und zusätzliche Elemente könnten jedoch beide Anlagen attraktiver gestaltet werden, stellt die Vorlage der Stadtverwaltung in Aussicht.

Berücksichtigt wurde bereits die gewünschte Wohnbebauung an der Lennéstraße: Eine erste Einschätzung eines Sachverständigen habe ergeben, dass eine Wohnbebauung an dieser Stelle nicht durch Geräuschemissionen beeinträchtigt würde.

Neuer Bebauungsplan

Im Zuge der neuen Planungen soll auch gleich der Bebauungsplan für den Inselpark-Bereich geändert werden. Die aktuell gültige Version erlaubt etwa noch den Bau eines Einkaufszentrums auf den mittleren Inseln, während das Integrierte Handlungskonzept für die Gronauer Innenstadt die Vorgabe enthält, dass der Inselpark nicht bebaut wird.

Eine Ausnahme hält die Verwaltung dennoch für denkbar: Von Frühling bis Herbst könnte zum Beispiel eine Außengastronomie im nördlichen Bereich der Pyramide genehmigt werden – einen Interessenten gebe es schon dafür. Auch dort seien bereits erste gutachterliche Einschätzungen eingeholt worden, die das für grundsätzlich möglich halten.

„Hinsichtlich der weiteren Neuordnung schlägt die Verwaltung vor, die hier nur angerissenen Maßnahmen in einem Konzeptentwurf zur zukünftigen Entwicklung des Inselparks zusammenzufassen und weiter auszuarbeiten“, heißt es in der Sitzungsvorlage.

Der solle ebenso wie weitere Entwicklungsoptionen für das Gelände im Dialog mit der Bürgerschaft erarbeitet werden.

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