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Volksbank reagiert auf Betrügereien

Spezialumschläge gegen den Enkeltrick

Gronau

Wer bei der Volksbank Gronau-Ahaus eine höhere Summe Bargeld von seinem Konto abhebt, bekommt die Scheine ab sofort in einem speziellen Umschlag ausgehändigt. Mit der Maßnahme möchte die Volksbank Senioren vor dem sogenannten Enkeltrick schützen.

Das Foto zeigt (v.l.n.r.) Ute Reehorst ( Kassiererin in Gronau), Hauptkommissar Klaus Vogel, Kristin Schepers (Bereichsleiterin Marketing und Unternehmenskommunikation) sowie Frank Kleinfeld (Berater in Ahaus).

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Bei einem „Enkeltrick“ rufen Betrüger meist ältere Menschen an, geben sich als Familienangehörige aus und spielen eine Notlage vor, für die sie dringend Geld benötigen. Die angerufenen Personen übergeben dann hohe Bargeldsummen an eine vollkommen unbekannte Person, die angeblich mit den Familienangehörigen in Kontakt stehen soll.

Kristin Schepers, Bereichsleiterin Marketing und Unternehmenskommunikation

Die neuen Umschläge wurden in Zusammenarbeit mit der Polizei erarbeitet. „Mit den Spezialumschlägen geben wir noch einmal Warnhinweise mit auf den Weg. Hier werden anhand von Fragen verschiedene Szenarien kurz beschrieben, wie sie bei einem sogenannten Enkeltrick immer wieder vorkommen können. Das potenzielle Opfer kann dadurch schnell erkennen, ob es gerade in eine Falle läuft“, erläutert Kristin Schepers, Bereichsleiterin Marketing und Unternehmenskommunikation bei der Volksbank.

In der Vergangenheit konnten bereits einige Betrugsversuche durch aufmerksame Bankmitarbeiter verhindert werden. Holt eine ältere Person eine unverhältnismäßig hohe Summe ab, wird gezielt nachgefragt.

Folgende Fragen helfen, einen Enkeltrick zu erkennen: Wurden Sie angerufen? Sollen Sie das Geld noch heute übergeben? Wurde Ihnen verboten, über den Grund der Abhebung zu sprechen? Hat sich der Anrufer als Familienangehöriger, Polizist, Notar, Richter etc. ausgegeben? Sollen Sie das Geld an eine Ihnen unbekannte Person übergeben? Sollen Sie etwas überweisen oder eine Geldwertkarte kaufen?

„Sollten die Kunden zwei oder mehr Fragen mit ja beantworten, sollten sie sofort die Polizei unter der 110 anrufen“, betont Kriminalhauptkommissar Klaus Vogel vom Kommissariat für Prävention und Opferschutz. „Wir hoffen mit dieser gemeinsamen Aktion unsere Seniorinnen und Senioren im Kreis Borken besser vor Telefonbetrug schützen zu können.“

Für weitere Informationen steht die Präventionsstelle Borken unter

 02861 90055555 zur Verfügung.

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