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Vertragliche Regelung wurde beim Verkauf von „BORnet“-Anteilen getroffen

Stadtwerke setzen Deutscher Glasfaser eine Frist

Gronau

Die Deutsche Glasfaser will in Gronau das Glasfasernetz ausbauen. Doch da habe man ein Wörtchen mitzureden, meinen die Stadtwerke Gronau und legen ein lautes Veto ein.

wn

Glasfaser-Kabel sollen das Internet in Gronau schneller machen. Nur wer sie verlegen darf, wird derzeit noch diskutiert. Foto: Oliver Werner

Die Deutsche Glasfaser (DG) hat in Gronau und Epe eine Bündelungsaktion zum Ausbau mit Glasfaser im privaten Bereich gestartet. Die Stadtwerke Gronau waren überrascht vom Vorpreschen der DG (die WN berichteten), gab es doch hierzu deutliche vertragliche Vereinbarungen, heißt es in einer Pressemitteilung des kommunalen Versorgers.

„Die DG ist aus der früheren ‚BORnet‘ entstanden. Mit dem damaligen Verkauf unserer ‚BORnet‘-Anteile an die DG ist auch ein Vertrag geschlossen worden, dass die DG einen Glasfaserausbau in Gronau nur gemeinsam mit den Gronauer Stadtwerken durchführen darf,“ erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Wilhelm Drepper in der Pressemitteilung.

„Mit dem aktuellen Geschehen hat die DG diesen Vertrag nicht eingehalten. Wir haben der DG eine Frist bis Freitag gesetzt, sich an diese Verträge zu halten und ihre Bereitschaft zu Verhandlungen über eine gleichberechtigte Partnerschaft verbindlich zu erklären. Dieses Vorgehen haben wir auch mit den Aufsichtsgremien der Stadtwerke in den letzten Tagen abgestimmt. Danach werden wir unsere Kunden zum weiteren Vorgehen in Sachen Glasfaser informieren“, so Dr. Drepper abschließend.

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