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NRW-Europaminister Dr. Stephan Holthoff-Pförtner zur Pandemie-Situation in der Grenzregion

Taskforce für pragmatische Lösungen

Gronau/Düsseldorf

Von den 39 Ländergrenzen im Schengenraum waren lediglich zwei während der gesamten Zeit der Corona-Pandemie offen. Eine davon: die Grenze zwischen Deutschland und den Niederlanden. Ein Zeichen für die „Leidenschaft, mit der die Landesregierung die grenzüberschreitende Zusammenarbeit verfolgt“, wie NRW-Europaminister Dr. Stephan Holthoff-Pförtner am Dienstag in einem Gespräch mit Journalisten sagte. „Grenzschließungen täuschen vor, eine Lösung zu sein“, sagte er. Das gegenseitige Abschotten gefährde aber vielmehr die Existenz der europäischen Gemeinschaft.

Von Martin Borck

Die Bundespolizei führte nach Einführung der Testpflicht Stichprobenkontrollen an den Grenzübergängen durch. Die Grenze selbst blieb jedoch während der gesamten Corona-Pandemie offen. Foto: Martin Borck

Dennoch: National unterschiedliche Herangehensweisen in der Pandemiebekämpfung können gerade im Grenzraum negative Auswirkungen nach sich ziehen. Um vorausschauend agieren zu können, wurde bereits im März 2020 eine grenzüberschreitende Taskforce eingerichtet. „Seitdem sind die Teilnehmer über 80 mal bei Telefonschalten zusammengekommen“, so der Minister. Die relevanten Ministerien der Länder sind in dem Gremium vertreten – von Gesundheit über Inneres bis hin zu Verkehr. Mittlerweile sind neben NRW, den Niederlanden und Belgien auch Niedersachsen und Rheinland-Pfalz vertreten.

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