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Arbeiten am Denkmal

Thermobehandlung: Das ganze Gebäude wird verpackt

Epe

Hinter altem Mauerwerk warten oft Überraschungen. Das ist auch beim Gebäude der Alten Synagoge in Epe der Fall. Und der stellt die Verantwortlichen vor besondere Herausforderungen.

Martin Borck

Das Dach der Mikwe ist undicht. Am Montag wurde damit begonnen, ein Schutzdach zu errichten, das weitere Schäden an der Bausubstanz verhindern soll. Foto: Martin Borck

Die Bausubstanz der Alten Synagoge in Epe hat deutlich gelitten. So sehr, dass in Kürze das gesamte Gebäude regelrecht verpackt werden muss. „Hausschwamm und Käferbefall machen eine thermische Behandlung notwendig“, sagt Karin Geveler von der Unteren Denkmalbehörde bei einem Termin vor Ort. Eine isolierende Umhüllung wird die Synagoge umgeben. Im Inneren wird das Gebäude aufgeheizt. „Auf 50 Grad“, ergänzt der Architekt Gereon Rasche, der als Fachmann für sakrale Bauten mit der Sanierung betraut ist. Ein paar Stunden in dieser Hitze reichen schon, um es den gebäudeschädigenden Lebewesen ungemütlich werden zu lassen. „Aber die Temperatur muss natürlich erst mal erreicht werden“, schätzt Rasche, dass das Gebäude ein paar Tage im Christo-Look verbringen wird.

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