Erfolgreich Spenden gesammelt

Über 7500 Euro für guten Zweck

Epe

Der Spaß kommt am letzten Tag des Schützenfestes der Bürgerschützengilde in Epe beim Bummelzug nie zu kurz – aber auch der gute Zweck nicht. Eine stattliche Summe konnte jetzt überreicht werden.

Martin Borck

Mitglieder des Bummelzugs und Vertreter der Empfängerorganisationen der trafen sich am Freitagabend bei Schepers zur Bekanntgabe des Spendenergebnisses. Foto: Martin Borck

Cowboys und Indianer auf gemeinsamem Beutezug – das muss ja was werden, auch außerhalb des Wilden Westens. Und tatsächlich sammelte der Bummelzug der Bürgerschützengilde St. Georgi wieder einen Spendenbetrag ein, dessen Höhe fast unglaublich ist: „7504,41 Euro“ verkündete Heinz Paganetty am Freitagabend beim Treffen mit den Empfängern der Spenden im Hotel Schepers als Ergebnis. Das Geld wird je zur Hälfte der Lebenshilfe für Gronau und Umgebung sowie die Aktion „Menschen in Not“ in Gronau zur Verfügung gestellt.

An nur einem Nachmittag eine derart hohe Summe zusammenzubringen, ist schon eine Leistung. Auch wenn einige Institutionen und Unternehmen schon eine Art Dauerauftrag für die alljährlich stattfindende Sammelaktion eingerichtet haben. Mittlerweile erstreckt sich diese nicht mehr nur auf den Ortskern. Abordnungen fahren mit Bullis in die Gewerbe- und Industriegebiete und sammeln auch dort Geld ein. „Das ist ganz schön Stress, weil wir nach zwei Stunden wieder zurück im Dorf sein wollten, um gemeinsam weiterzumachen“, sagt Michael Fleck.

Schon 15 Monate vor dem Bummelzug beginnt das jeweilige Organteam (in diesem Jahr Peter und Margret Bakenecker-Serné, Reinhard und Karin Overkamp, Markus und Lina Brüggelambert sowie Michael Fleck und Christina Nollmann) mit den Vorbereitungen. „Das kommt ursprünglich daher, weil wir früher auf die Karnevalszeit angewiesen waren, um an die Verkleidungen zu kommen“, erläutert Karin Overkamp. In Zeiten des Internet ist das zwar nicht mehr so wichtig; dennoch erfordert die Planung und Umsetzung eine gewisse Vorbereitungszeit. Bis dann am Bummelzug-Dienstag Ende Juli die Katze aus dem Sack gelassen wird: Erst an dem Tag erfahren auch die anderen Mitglieder, in welcher Verkleidung sie durch den Ort ziehen. In diesem Jahr waren es Cowboys und Indianer.

Werner Herbst und Alfons Wissing, Vorsitzender und Ehrenvorsitzender der Lebenshilfe, sowie die Vorstandsmitglieder von Menschen in Not“, Klaus Baveld und Otto Lohle, dankten den Bummelzüglern für ihren Einsatz. Das Geld wird für Aktivitäten der Vereine eingesetzt. „Menschen in Not“ unterstützt Gronauer und Eperaner, die unvorhergesehenerweise in eine Notlage geraten sind und kurzfristig eine finanzielle Überbrückungshilfe benötigen. Die Lebenshilfe setzt sich für die Verbesserung der Lebensqualität und die gesellschaftliche Anerkennung geistig behinderter Menschen ein.

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