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Arbeitskreis erarbeitet Leitlinien für die Schnittstellen der Patientenbetreuung

Überleitung? Check!

Gronau

Reibungsverluste, Frust, Irritation und verlorene Zeit – bei der Überleitung von Patienten vom oder ins Krankenhaus gab es immer wieder mal Probleme. In Gronau sollen diese Schwierigkeiten der Vergangenheit angehören.

Von Martin Borck

Hausärztin Monika Schmiemann, Bernd Bietmann (Pflegedienstleitung Wittekindshof), Erste Beigeordnete Sandra Cichon, Wilma Giebel (Beauftragte Qualitätsmanagement am Antonius-Hospital), Susanne Biallas (Geschäftsbereichsleitung Pflege des DRK im Kreis), Stefan Rittmeyer, Thomas Glosemeyer-Allhoff, Hausarzt Michael Knüvener und Gerold Abrahamczik (Beratungsfirma Valetudo) gehören dem Arbeitskreis an Foto: Borck

Es sind alltägliche Situationen: Eine Patientin wird aus dem Krankenhaus entlassen, darf nach Hause oder in eine stationäre oder ambulante Pflegeeinrichtung. Doch die Behandlung ist mit der Entlassung meist nicht zu Ende. Die versorgenden Hausärzte oder die Pflegekräfte benötigen Informationen: zur weiteren kurzfristigen Medikation etwa oder den Arztbrief über Diagnosen, Befunde und die erfolgte Behandlung. An den Schnittstellen, der Überleitung von einem Sektor in den anderen, hakte es in der Vergangenheit des Öfteren mal. Informationen wurden zu spät kommuniziert. „Und dann wunderten sich alle, dass ein entlassener Patient auf einmal vor der Tür steht“, macht Stefan Rittmeyer (Lukas-Krankenhaus) das Problem an einem plakativen Beispiel deutlich.

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