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Ostermarsch beginnt in Gronau

Umfangreicher Aktionskalender

Gronau

Bei einem Treffen in Gronau haben die Anti-Atomkraft-Initiativen im Münsterland einen umfangreichen Aktionskalender erarbeitet. Im Vordergrund der Planungen stehen am 11. März der bevorstehende Jahrestag des Beginns der Reaktorkatastrophe in Fukushima sowie am Karfreitag der Ostermarsch zur Urananreicherungsanlage Gronau als Auftakt der Ostermärsche in NRW.

wn

In Gronau wird am Samstag (10. März) von 12 bis 13 Uhr mit einer Mahnwache in der Neustraße an die Katastrophe in Fukushima erinnert. Gleichzeitig wird mit der Aktion besonders der Forderung nach sofortiger Stilllegung der Gronauer Urananreicherungsanlage Nachdruck verliehen.

In Ahaus findet am 18. März um 14 Uhr in der Innenstadt (am Mahner) eine Kundgebung statt, mit der an Fukushima, aber auch an den großen Castortransport von 1998 nach Ahaus erinnert wird. Bei der Kundgebung werden Zeitzeugen berichten, und die Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ wird über aktuell drohende Atommülltransporte informieren.

Am Karfreitag beginnt um 13 Uhr am Gronauer Bahnhof ein Ostermarsch, der durch die Innenstadt zum Haupttor der Urananreicherungsanlage, die vom Urenco-Konzern betrieben wird.

Im Aufruf zur Teilnahme an dem Ostermarsch heißt es: „Der seit Jahren geplante Verkauf von Urenco-Anteilen, die u.a. RWE und E.ON gehören, stellt eindeutig eine weitere Verbreitung von Atomwaffentechnologie dar.“ Der Gronauer Ostermarsch wird in enger Zusammenarbeit mit den Organisatoren des Ostermarsches Rhein-Ruhr vorbereitet.

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