Heimatverein Epe stellt Halbjahresprogramm vor

Umweltthemen und Wanderungen

Epe

Der Vorstand des Heimatvereins hat für das erste Halbjahr 2020 ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Dabei geht es mal um historische Themen, mal um brandaktuelle Umweltfragen.

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Gemeinsam mit anderen Eper und Gronauer Vereinen soll am 19. Mai des Kriegsendes im Jahre 1945 gedacht werden. Im Studio der Brücke geht es 75 Jahre danach um das Thema: „1945 – Neubeginn zwischen Verzweiflung und Hoffnung“. Das Bild zeigt das im März 1945 zerstörte Rathaus der Stadt. Foto: Fotoarchiv Hanspeter Dicke

Die Veranstaltungen beginnen im Januar mit einem Nistkästen-Basteln für Kinder in der Schreinerei Kötter. Diese Aktion soll mit einer Obstbaumpflanzung entlang des Nienborger Dammes – gemeinsam mit dem Heimatverein Nienborg – der ökologischen Optimierung dienen.

Die Jahreshauptversammlung im Februar nimmt ebenfalls ein Umweltthema in den Fokus: Hier wird der Geschäftsführer der Stadtwerke Gronau, Dr. Wilhelm Drepper, das Thema „Energieversorgung im Umbruch für den Klimaschutz“ behandeln.

Im März folgt im Heimathaus ein Naturvortrag. Ein Imker versucht die Frage zu klären: Wo sind die Bienen geblieben? Die Serie „Heimat, deine Werke“ wird mit Besuchen in der Kaffeerösterei Niehoffs im Februar und der Firma CCC in Nienborg im März fortgesetzt. Die Reihe „Epe aktuell“ befasst sich in der nächsten Folge mit der Frage „Wohnen und Bauen in Gronau und Epe“. Stadtbaurat Ralf Groß-Holtick wird Stellung nehmen.

In Gemeinschaft mit anderen Eper und Gronauer Vereinen soll am 19. Mai des Kriegsendes im Jahre 1945 gedacht werden. Im Studio der „Brücke“ geht es um das Thema: „1945 – Neubeginn zwischen Verzweiflung und Hoffnung“.

Interessant und lehrreich wird sicher auch die fünftägige Busfahrt für Mitglieder des Vereins zum Weltkulturerbe Bamberg, nach Bayreuth und Nürnberg. Hierfür sind eine persönliche Anmeldung im Heimathaus am 13. Januar und eine Anzahlung erforderlich. Einzelheiten gehen den Mitgliedern mit dem neuen Programm zu Beginn des Jahres zu.

„Gerne weisen wir auch noch auf zwei Veranstaltungen hin, die sich mit der jüdischen Geschichte beschäftigen“, heißt es in der Programmankündigung des Heimatvereins weiter: In einem Workshop im Pfarrhof St. Agatha soll nach einem Impulsreferat von Prof. Dr. Julius Schoeps (Historiker und Politikwissenschaftler) der Frage nachgegangen werden, was die örtlichen Initiativen zur jüdischen Geschichte in der Region beitragen können. Anschließend laden der Förderkreis und die Euregio-VHS zu einem Vortrag von Prof. Schoeps in der Ev. Kirche Epe ein: Der Wissenschaftler geht hier der Frage nach „Hat Hitler am Ende doch noch gesiegt?“ Beide Veranstaltungen finden am 28. Januar (Dienstag) von 16 bis 18 Uhr (Workshop im Pfarrhof) beziehungsweise um 19.30 Uhr (Vortrag Ev. Kirche) statt.

Wie in jedem Jahr kommen im Programm die Wanderungen, Radtouren, Singegruppen und die Küernachmittage des Heimatvereins nicht zu kurz. Nachfolgend eine Übersicht:

► Der Küernachmittag für Frauen und Männer findet immer dienstags ab 15 Uhr im Heimathaus statt.

► Wanderfreunde treffen sich jeden Dienstag um 14 Uhr am Heimathaus Epe zu einer Kurzwanderung oder Radwanderung.

► Singerunde: An jedem zweiten Montag im Monat lädt der Singekreis um 18 Uhr ins Heimathaus ein.

► Familienforschung: Montagsmorgens und während der Öffnungszeiten wird Hilfe in Sachen Familienforschung angeboten.

Im Heimathaus werden weiterhin gesammelt: Fotos (von Familien, Nachbarschaften, Kindergärten, Schulklassen), Postkarten, Bilder, Familienunterlagen, Totenzettel. Akten oder Verträge.

Die Öffnungszeiten des Heimathauses Epe: montags 9.30 bis 12 Uhr, dienstags 15 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung, ✆  02565 7899 oder per E-Mail: heimatverein@epe.de.

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